Kamillentee?

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Theophanu
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Re: Kamillentee?

Beitragvon Theophanu » Mi 26. Jun 2013, 20:09

Ich weiß doch wie das heißt, Kevin. :P

Ich kann sogar ein th, das nicht wie ss klingt (ich singe gospel, da gibts einen D-Zwang *g)
Aber thread mutet so umständlich an für mein deutsches Ohr. Ich find fred lustiger^^
Da ich aber jetzt weiß, dass es schmerzhaft für dich ist, werd ich das nie wieder verwenden. Gut?

Macht Honig auch Flatulenzen?
Ich bin grad heftig gegen Zuckerfüttern...

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Theophanu
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Re: Kamillentee?

Beitragvon Theophanu » So 30. Mär 2014, 10:13

Meinen Bienen ist das milchsauer vergorene Futter offenbar gut bekommen.
Mein eines, erstes Volk ist geradezu erschreckend groß aus dem Winter gekommen, bin ich ziemlich glücklich drüber!

Ich fand das einen guten Kompromiss zwischen Zuckerwasser und eigenem Honig (den ich noch nicht habe)
Das Zeug ist dazu noch sehr lange haltbar.
Leider hab ich letztes Jahr aus lauter Vorsicht nur 12 l hergestellt.

Friedrich

Re: Kamillentee?

Beitragvon Friedrich » So 30. Mär 2014, 11:02

Bei der Herbstauffütterung mit Zuckerwasser gebe ich immer eine kleine Menge starken Kamillentee dazu und habe bisher damit recht guten Erfolg gehabt. (Auf Sirup aus 5 kg Zucker einen kl. Tassenkopf Kamillen Tee)
Habe das mal bei Mellifera als Rezept gelesen.

specht
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Re: Kamillentee?

Beitragvon specht » So 30. Mär 2014, 13:25

Lieber Friedrich,
was genau bewirkt Bienentee bei unseren Bienen?
Warum kann Tee unsere Bienen auch belasten?

Wir kennen uns damit nicht aus, würden aber unseren Bienen auch gerne helfen, wenn es wirklich förderlich ist.

Mal steht dienlich, mal steht schädlich - da soll sich wer auskennen.

Viele Grüße, Marcus

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Re: Kamillentee?

Beitragvon Gerald » So 30. Mär 2014, 18:41

Hallo

passendes Video zum Thema, älter aber gut erklärt ca. min. 23:00 Kamille.

http://www.youtube.com/watch?v=FOlEUCm0oGo

Interessant der Birnensirup der früher Verwendung fand den er kurz vorher anspricht, hat hierüber wer Infos?

Grüße

Gerald

specht
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Re: Kamillentee?

Beitragvon specht » Mo 31. Mär 2014, 07:54

Danke Gerald, ein informativer Vortrag!

Grüße, Marcus

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Theophanu
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Re: Kamillentee?

Beitragvon Theophanu » Mo 31. Mär 2014, 08:09

Ich kenne Demeter-Imker, die schon jahrelang erfolgreich milchsauer vergorenes Futter geben.
Die sagen, sie reden da nicht mehr groß drüber,
weil ihnen regelmäßig theoretisch 'nachgewiesen' wird, dass das schädlich ist^^

Anthroposophisch ist das Futter mit 6 Teesorten.

Friedrich

Re: Kamillentee?

Beitragvon Friedrich » Mo 31. Mär 2014, 13:40

Hallo Herr Specht, Hallo Theophanu,
Was die geringe Zugabe von Tee bei Bienen bewirkt weiß ich im wissenschaftlichen Sinne nicht.
Mit Sicherheit handelt es sich um Naturstoffe, deren wir Menschen uns auch in der Säuglingsaufzucht bedienen (dünner Tee).
Wie mit allen Stoffen, so kommt es wohl auch hier auf die Konzentration an. Was in größeren Mengen schädlich sein kann,
ist in geringer Dosierung hilfreich, eventuell gesundheitsfördernd oder sogar lebensnotwendig (NaCl für uns Menschen).
Es handelt sich beim Kamillentee offensichtlich um eine alte Erfahrung, deren exakte Bedeutung wegen der Vielzahl der daran beteiligten Stoffe bisher nicht vollständig erforscht wurde. Aber muss sie schon deswegen falsch sein ? Die Praxis bzw. das Experiment entscheiden über brauchbar oder unbrauchbar !

Theophanu, was ist das für ein milchsauer vergorenes Futter, welches Du benutzt, und wie und woraus wird es hergestellt ?
Mikrobiell fermentierte Produkte spielen ja in der Natur interessanterweise eine sehr große Rolle !
Beste Grüße
Friedrich

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Re: Kamillentee?

Beitragvon specht » Mo 31. Mär 2014, 19:33

Hallo Herr Friedrich :D

Im Kräutertee von Guido Sklenar ist auch echte Kamille enthalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bienentee

Diese Mischung gibt's heute noch fertig zu kaufen, nach Originalrezept. http://www.graze.eu/Bienentee-nach-Sklenar-100-g

Grüße, Marcus

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Re: Kamillentee?

Beitragvon Theophanu » Mo 31. Mär 2014, 23:31

Hallo Friedrich,
die Demeter-Imker, bei denen ich im Kurs war, erklärten und zeigten uns die Herstellung. Am Rezept wird bei den anthroposophischen Imkern wohl noch gefeilt, es wurde zB der Anteil der ätherischen Öle stark verringert.
Was ich richtig finde, denn selbst meine Lösung war doch sehr aromatisch.
Ich hab hier drüber geschrieben:
Ich hatte keinen eigenen Honig und ein blödes Gefühl beim Füttern mit Zuckerwasser, dies schien mir eine Annäherung an den Nektar zu sein.

Was mich wundert ist aber, warum man bei der Auswahl der Tees nicht auf die 7 Pflanzen zurückgriff,
die Matthias Thun propagierte und die in dem einfachen Teegemisch verwendet werden?