Warré-Kipptisch

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Warré-Kipptisch

Beitragvon zaunreiter » Mo 8. Apr 2013, 22:27

Nur so eine Idee, die ich demnächst auch mal testen werde: der Warré-Kipptisch.

Die Idee dahinter ist, die Zargen zur Bearbeitung auf Tisch- bzw. Arbeitshöhe zu bringen. Das Problem bei Zargen ist ja, daß diese durch die Stapelung auf unterschiedlichen Höhen stehen und so der Rücken bei der Bearbeitung auf jeden Fall leiden muß. Durch die gebückte Haltung. Die beste Höhe zur Bearbeitung liegt auf Höhe des Bauchnabels. Kein Bücken mehr notwendig.

Außerdem wäre es möglich, relativ einfach an den unteren Zargen zu arbeiten.

Dazu würde ich eine Art kleines Podest oder kleinen Tisch (muß ja nur 30-40 cm breit sein) an die stehende Warré schnallen und die Warré dann auf den Tisch kippen, also den Tisch auf die Füße stellen. Ungefähr so:

Bild

Ich habe das mal mit leeren Rähmchen probiert, da wackelt gar nix. Müßte also funktionieren, wenn man das über die Frontseite der Waben kippt. Vermutlich würde ich anschließend die Zargen einzeln wieder aufeinandersetzen, anstatt sie wieder zusammen mit dem Tisch aufzustellen. Mal sehen.

Wichtig ist mir eine vernünftige und einheitliche Arbeitshöhe. Sowie einfacher Zugang zum Boden. Vielleicht hat ja noch jemand Geistesblitze und spinnt diese Idee weiter?

Gruß
Bernhard
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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon KMP » Di 9. Apr 2013, 07:18

Das klappt mit einem "two wheeler" gut.* Nur die Arbeitshöhe (waagerecht) ist etwas tiefer als ein "Tisch", aber vielleicht ist das egal? Mit einem Tisch muss die linken Beinen schön stark bzw. bis zum Fuß verstärkt sein, da sie als Drehpunkt für das ganze Gewicht dienen müssen (ohne sich zu verbiegen und zusammenzubrechen).

-Kevin

* Ein two-wheeler -- wie das heißt weiß ich nicht -- wird von Paketlieferer benutzt (oder beim Umzug). Ein Foto:
http://depositphotos.com/2451987/stock-photo-Big-white-present-delivery.html
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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon kaibee » Di 9. Apr 2013, 09:18

Sackkarre! :)

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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon KMP » Di 9. Apr 2013, 10:05

kaibee hat geschrieben:Sackkarre! :)



Jawohl, danke!

Manchmal sind die Handgriffe so angebracht, dass die tatsächlich als Beinen dienen können, wenn man die S-Karre waagerecht hinlegen will.
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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon zaunreiter » Di 9. Apr 2013, 10:11

Ja, und eventuell läßt durch Aufbau der Sackkarre erhöhen? Irgendetwas draufschnallen?
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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon kaibee » Di 9. Apr 2013, 11:34

Bild

Da sind wir auch gleich schon wieder beim Thema "Lift" ! :))

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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon zaunreiter » Di 9. Apr 2013, 11:54

Ein Lift hilft nicht, wegen der unterschiedlichen Arbeitshöhen.

Ich hatte schon an einen Klapptisch einer Bierzeltgarnitur gedacht. Stabil genug sollte der sein. Eventuell verstärkt. Lässt sich auch wegstellen.
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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon KMP » Di 9. Apr 2013, 12:52

zaunreiter hat geschrieben:Ich hatte schon an einen Klapptisch einer Bierzeltgarnitur gedacht. Stabil genug sollte der sein.


Ja, einer der Besseren (sind richtig "schunkelfest" gebaut). Gute Idee. Eigentlich würde eine Klappbank reichen oder? Wie hoch muss das (seitlich) sein? Nachteilig die Chance, dass die vollgeladene Bank zur Seite umkippt.

-K
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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon zaunreiter » Mi 15. Mai 2013, 21:31

Ich habe den Klapptisch im Einsatz - aber nicht zum Kippen. Er dient als Arbeitstisch und wird hinter den Beuten aufgestellt. (Und gelagert.)

Hinter den Beuten. Beim Verlassen der Baustelle kippe ich den Tisch gegen die Büsche, damit der Regen ablaufen kann.
Bild

So ein Tisch gewährleistet rückenschonendes Arbeiten, da die Zargen "auf Bauchnabelhöhe stehen" und zwar alle in einer Höhe. Reserve- und Honigzargen stelle ich auf den Deckel und Innendeckel, nur die zu bearbeitenden Zargen kommen auf den Tisch. Weitere Vorteile:

- die herunterfallenden Bienen landen nicht im Gras. Sondern auf der Tischfläche. Und können nach der Bearbeitung eingesammelt und wieder zurück in die Beute gegeben werden. Das Gleiche gilt für Wachskrümel. (Wachskrümelsammler... :wink:)

- Werkzeugkiste steht griffbereit neben den Zargen auf dem Tisch - alles auf einer Höhe. Kein Durcheinander, kein Bücken.
Bild

- Ein mehr oder weniger fester Platz für Smoker und Meißel. Die hängen (meistens) außen an der Klappkiste.
Bild

Ganz zu Anfang werden alle Zargen der Beute auseinander genommen. Das verhindert, daß man sich von oben nach unten arbeitet und die immer weiter nach unten treibt. Wo sie dann auf einen warten...Außerdem verteidigen Bienen die Beute weniger heftig, wenn sie nicht am Platz bearbeitet wird. Die zu bearbeitenden Zargen werden auf den Tisch gestellt. (Vier Zargen passen locker drauf.) Die nicht zu bearbeitenden werden auf die Reservezargen gestellt, so daß man sich auch da nicht weit runterbeugen muß, um die anzuheben.

Die Zargen lassen sich auch leicht auf dem Tisch drehen und auf die Seite stellen, um sie zu bearbeiten.
Bild

Alle Stände werden umweltschonend mit dem Rad angefahren. (Imker als Vorbild und so...) Das benötigte Ersatzmaterial lagert auf den Völkern in leeren Zargen.
Bild

Mögliche Alternativen: Ein Nachbarimker hat sich aus Steinplatten (Wegplatten aus Beton) einen Tisch hinter den Beuten gebaut. Eventuell reichen auch eingeschlagene Pfosten links und rechts aus - verbunden mit zwei Balken?

Gruß
Bernhard
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Re: Warré-Kipptisch

Beitragvon KMP » Mi 15. Mai 2013, 22:39

Na, wenn auf dem Fahrradrahmen man "Warré" hätte sehen können... :-)

-K
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