Trogbeute T120

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KMP
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Re: Trogbeute T120

Beitragvon KMP » Mi 6. Feb 2013, 16:31

Das erste... ein echtes Rolls-Royce. Die Idee Dach mit Angel fand ich immer schlau. Nur das Dach gefällt mir nicht so sehr -- zu spitzig und die Verkleidung mag ich nicht.

Hast Du das Thermometer an der Seite gemarkt? Da fällt mir ein -- man könnte ein billiges Innen-Außen-Thermometer von Rossmann nehmen um gleichzeitig Temperatur im Brutraum und außen zu erfassen. Vielleicht macht er das.

-K
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Anton
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Re: Trogbeute T120

Beitragvon Anton » Mi 6. Feb 2013, 17:09

Im Beekeeping Forum wurden auch Hochwaben Rähmchen gezeigt, von Gerstung.
Ähnliches hat mich angesprochen. Es ist schon schön anzusehen wenn auf einer Wabe alles Platz hat, Brut, Pollen und Honigkranz.

In dieser Bio Imkerei wird das HWM Magazin verwendet.
http://www.bioimkerei-graf.de/_die_hoch ... beute.html
Unten geräumig für das Volk, der Honigüberschuß kann oben in Flachzargen abgenommen werden, ohne die Bienen groß zu stören.
Es scheint aber nicht viele Imker zu geben die sich für HMW entschieden haben.
Ob der Umgang mit so hohen Waben kompliziert ist oder es andere Gründe gibt, die gegen die Verwendung sprechen?
Gruß Toni

Lebe dein Leben so, wie du deine Kinder gern das ihre gestalten sähest.

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Re: Trogbeute T120

Beitragvon zaunreiter » Mi 6. Feb 2013, 17:42

Ich fand die Hochwaben schwer und unhandlich, sie verhonigen und die Honigräume wurden nicht so gern angenommen. Kann auch an der Biene gelegen haben. (Hang zum Ablagern von Honig direkt am Brutnest. Buckfast ist da vielleicht anders.)

Ich hatte die Einraumbeute und deren Hochwabenrähmchen im Einsatz. Ich hatte den Eindruck, die Bienen sitzen "kalt" auf solchen Waben. Das Schwitzwasser rechts und links und überall sprach Bände. Die Fischermühle hat laut Norbert Pöplau wohl Lüftungslöcher in die Seiten gebohrt, um dem winterlichen Wasseraufkommen in der Beute vorzubeugen.

Mein Fazit: nie wieder solche Schwarten.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

Anton
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Re: Trogbeute T120

Beitragvon Anton » Do 7. Feb 2013, 17:57

zaunreiter hat geschrieben:Das Schwitzwasser rechts und links und überall sprach Bände.

Mein Fazit: nie wieder solche Schwarten.


Haben Imker mit anderen Großwaben auch diese Probleme?
Ich frage mich, wo da der Unterschied ist. Ob zwei Zargen Zander oder ein Brutraum in Dadant, da müßten doch alle gewaltige Probleme mit Schwitzwasser und Schimmel haben.
Sogar ein Warre Imker hat einmal berichtet daß Schimmel unter dem Tuch war.
Es müßen also noch andere Ursachen dafür verantwortlich sein als die Größe der Wabe allein.
Welche?
Gruß Toni

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Re: Trogbeute T120

Beitragvon Hainlaeufer » Do 7. Feb 2013, 18:05

Anton hat geschrieben:Es müßen also noch andere Ursachen dafür verantwortlich sein als die Größe der Wabe allein. Welche?


Kein Gitterboden? Oder eventuell ein einfach zu feuchter Standort?

Was anderes fällt mir jetzt nicht so auf die Schnelle ein ;)

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Re: Trogbeute T120

Beitragvon zaunreiter » Do 7. Feb 2013, 19:37

Anton hat geschrieben:Es müßen also noch andere Ursachen dafür verantwortlich sein als die Größe der Wabe allein.
Welche?


Ganz einfach: Waben die nicht von Bienen besetzt sind. Entweder ist das Volk zu klein oder schwach und besetzt deswegen nicht alle Waben. Oder es sind einfach zu viele und zu große Waben. Vor allem im Winter schrumpfen die Vöpker auf eine bestimmte Größe herunter, egal wie stark sie vorher waren.

Abhängig davon, wie viel Pollen sie für den Winter gebunkert haben. (Dann brüten sie weiter und bleiben etwas größer.) Aber meist schrumpfen sie eben auf einen Ball von 30 cm Durchmesser herunter. Alles, was darüber an Wabe hinaus geht, bleibt unbesetzt. Wenn der Feuchteüberschuss dann nicht absorbiert oder ventiliert wird, gibt es Wasser und dann Schimmel.

Für den Winter sind kleine Beuten daher gut. Wenn es in der Warré schimmelt, ist das Volk (halb) tot.

Gruß
Bernhard
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Ich summe, also bien ich.


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