Verbaute Fluglöcher

Hier werden die verschiedenen Böden und die möglichen Ständerwerke diskutiert.
biene1.0
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Verbaute Fluglöcher

Beitragvon biene1.0 » Mi 14. Jun 2017, 20:45

Hallo zusammen,
nach etwa 2 Wochen haben zwei Warre-"Ableger", nach Warre-Art geteilte Brutableger, ihr Flugloch / -schlitz bis auf ein paar winzige Schlupflöcher recht stabil verbaut. Es gibt sonst keine andere Lüftung wie z.B. Gitterboden o.ä.
Nun hätte ich gerne Hinweise zu möglichen Ursachen, Bedenken, die dagegen sprechen, ev. Folgen für die normale Entwicklung der Völker.
Gruß
Harald
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Johannes-Mellifera
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Re: Verbaute Fluglöcher

Beitragvon Johannes-Mellifera » Mi 14. Jun 2017, 21:09

Das haben die Völker doch sehr schön mit Propolis gearbeitet. Sieht man heute leider nur noch selten. War früher deutlich häufiger, als die Bienen noch mehr Instinkt und weniger Züchtung hatten.

Ich würde mich freuen und die machen lassen. Die tragen das auch ganz schnell wieder ab, wenn sie es für nötig erachten.

Gruß Johannes

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Distelbauer
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Re: Verbaute Fluglöcher

Beitragvon Distelbauer » Mi 14. Jun 2017, 23:25

super Bienen :clap:
Gruß Georg

Claudia.1977
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Re: Verbaute Fluglöcher

Beitragvon Claudia.1977 » Do 15. Jun 2017, 07:26

Der konventionell arbeitende preußische Imker, der würde den Wildbau entfernen...
liebe Grüße Claudia
Warré/ TBH, 2014 www.Oekobeute.de
Bienenkugel, 2016 https://www.bienenkugel.de
Klotzbeute, 2019
Zeidlerkursen u.a. https://www.sabienenimkerei.de & Workshop learningfromthebees, Berlin 2019
polnische Zeidlerfahrt, 2018

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Re: Verbaute Fluglöcher

Beitragvon biene1.0 » Do 15. Jun 2017, 20:34

Hallo,
danke für die positiven Rückmeldungen. Das freudt mich sehr, dass es ein paar Bienefreunde gibt, die das so sehen.
Im Innern der Beute habe ich auch keine "Beeinträchtigungen" bemerkt und habe das auch deshalb so gelassen.
Eben, sie werden das schon ändern, wenn es erforderlich sein sollte.
Ich werde das also wohlwollend verfolgen und betrachten.
Gruß
Harald
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Re: Verbaute Fluglöcher

Beitragvon biene1.0 » Fr 10. Nov 2017, 22:47

Hallo,
ich nehme nochmal Bezug auf die "Fluglochausbauten".
An dem runden Flugloch ist das durch Abheben der Zargen vom Boden verloren gegangen. Das Gebilde war anfangs ein doppelter Halbmond. Schließlich war von außen kein Durchgang mehr sichtbar. Nachdem das alles abgefallen war habe ich gesehen, dass die Hälften in der Tiefe um etwa 6-8mm versetzt waren und dadurch ein Einschlupf möglich war.
An dem rechteckigen Flogloch ist der Ausbau noch da. Er hat sich aber im Herbst etwas verkleinert. Die Öffnungen sind also größer geworden.
Das Material ist kein Wachs. Es fühlt sich relativ weich an, pröselt nicht. Also kein "Wildbau". Es ist sicher viel Propolis im Spiel.
Ein Gedanke,der mir in dem Zusammenhang gekommen ist: In dünne Wachsplatten mit einem 8mm Locheisen mehrere Löcher stanzen und diese von innen gegen das Flugloch kleben und mal abwarten was geschieht.
Gruß
Harald
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