Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Benutzeravatar
edlBeefit
Beiträge: 393
Registriert: Di 11. Dez 2012, 09:59

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon edlBeefit » Mi 5. Feb 2014, 20:11

jonas hat geschrieben:Ja im Video zeigt der eine mit den Stockmeissel auf die Königin bei 6:10.

Ja genau und bei 8:48 nochmals, super info

Da geht die Kö eigentlich ziemlich früh nach oben, mitten im Volk
Gruss Kurt Edlinger

Lieber ein Hund als Freund als ein Freund der ein Hund ist

Hainlaeufer
Beiträge: 318
Registriert: Fr 30. Nov 2012, 00:01

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon Hainlaeufer » Mi 5. Feb 2014, 20:15

Hallo Jonas! Schön, danke für die ausführliche Beschreibung! Genau das fehlte mir noch ;) Aber natürlich hast du da auch Recht, in der Theorie ist die Welt anders. Aber ich denke, wenn er das schon mehrmals gemacht hat, sollte es mit etwas Glück auch bei uns funktionieren. Ausprobieren werde ich es auf jeden Fall, weil ich es einfach Wabenschonender finde, möchte keine Naturwaben auf Halbrähmchen beuteln oder abkehren müssen. Das Abtrommeln wäre schon total super und man käme da irgendwie dem Bien näher als wenn man ihn nur wo reinbeutelt.

Königinnen haben sehr oft die beliebte (oder unbeliebte) Eigenschaft sich auf die Zargeninnenwände zu verkriechen. Da würde es sicher noch schneller gehen, dass sie mitwandert. Ist natürlich nicht immer der Fall, aber eben oft!

Mal schaun, vlt. finde ich noch wo so ein tolles Video. Was den Herrn Gilles betrifft, Hut ab!

LG
Michi

Benutzeravatar
jonas
Beiträge: 222
Registriert: Mi 7. Mär 2012, 19:57
Wohnort: Berlin Kreuzberg, süd Frankreich

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon jonas » Mi 5. Feb 2014, 21:44

Also das Beispiel was ich gehen hatte war ein Volk auf Zwei Zargen. Er meinte das die unbedingt in Schwarmstimmung sein müssen, und wenn es geht kann man auch eine Wabe im leeren Kasten hängen.. Da ist die Königin wohl im Rausch auch über den Honig.

Benutzeravatar
Rumpel
Beiträge: 2396
Registriert: So 10. Feb 2013, 15:08
Wohnort: 707 m ü. NN

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon Rumpel » Do 6. Feb 2014, 13:10

Hallo Jonas und Michi,
Na dann probiert mal, es wäre natürlich eine Bereicherung wenn es so einfach klappt.
So wie Michi es geschrieben hat, ist es in der Tat schöner als um beuteln.
Bin mal auf eure Erfahrungen gespannt.
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

Benutzeravatar
Rumpel
Beiträge: 2396
Registriert: So 10. Feb 2013, 15:08
Wohnort: 707 m ü. NN

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon Rumpel » Fr 7. Feb 2014, 09:02

Bei 1,56 gibt es was Kegeliges Hutiges zu sehen. :)
http://www.youtube.com/watch?v=Uf9XB6c50Pc
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

Hainlaeufer
Beiträge: 318
Registriert: Fr 30. Nov 2012, 00:01

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon Hainlaeufer » Fr 7. Feb 2014, 10:29

Das war ja mal ein witziges Video, so andächtig mit dieser Musik :D

Noch was anderes, zurück zur Warre in Stülpermethodenführung:
Ganz klar, Stabilbau wäre hier gefragt. Mit der viereckigen Kiste wird der Naturwabenbau aber teilweise nutzlos (siehe Bernhards Erkenntis). Was machen wenn man jetzt nicht (so wie ich es weiter oben mal schrieb, 9 Oberträger mit Anfangsstreifen) OT oder Halbrähmchen nimmt, sondern an die Idee von Manfred andockt und quasi ein Brett (oder alternativ 9 OT wobei die jeweils äußersten OT AFS haben) anstatt den OT einlegt, dass aber links und rechts außen jeweils ein AFS richtig positioniert bekommt... würde man quasi, mal unabhängig davon ob man OT oder ein Brett verwendet, mit den zwei äußersten AFS den Bienen die Chance geben, dass sie den Rest, quasi in der Mitte auch schon gerade bauen? Oder bauen sie dann erst recht wieder quer drüber. Vlt. sollte man in der Mitte auch ein AFS setzen. Also drei AFS...

Was glaubt ihr, nehmen die Bienen diese Vorgabe an, und bauen schlußendlich einen nützlichen Wabenbau?

Hmmm... schon oder. Hm....

LG
Michi

Manfred

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon Manfred » Fr 7. Feb 2014, 16:16

Grüß Euch,

Leitwachs würde ich an 3. und 6. Stelle setzen. Da war das da inspirierend:

Bild

Herzliche Grüße Manfred

Hainlaeufer
Beiträge: 318
Registriert: Fr 30. Nov 2012, 00:01

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon Hainlaeufer » Fr 7. Feb 2014, 19:21

Asso! Genau ;) Das macht die Sache natürlich noch einfacher!

LG
Michi

Hainlaeufer
Beiträge: 318
Registriert: Fr 30. Nov 2012, 00:01

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon Hainlaeufer » Mi 12. Feb 2014, 10:06

Hallo!

Ich spiele seit ein paar Tagen mit dem Gedanken, ob nicht beim Abtrommeln bzw. Rauch geben ein typischer Schwarmfangbeutel (den man einfach anstatt einer leeren Zarge oben drauf bündig auf der obersten Zarge anbindet) auch praktisch wäre? Also, drüber binden, mit einem Stab den Schwarmfangbeutel richtig positionieren (oder wenn Bäume in unmittelbarer Nähe wachsen, dort anbinden) und dann mit der Umsiedlung beginnen. Zumindest, so stelle ich mir das vor, könnte man dann besser mit dem Schwarm händeln als wie wenn er verstreut über eine leere Zargen läuft/verteilt wäre.

Was meint ihr? Solch einen Schwarmfangbeutel gibts ja z.B. beim Holtermann.

LG
Michi

Benutzeravatar
zaunreiter
Administrator
Beiträge: 4670
Registriert: Do 5. Aug 2010, 19:14
Wohnort: Niederrhein
Kontaktdaten:

Re: Stülpermethoden in die Warrebeute einbringen?

Beitragvon zaunreiter » Mi 12. Feb 2014, 11:25

Wozu eigentlich die Trommelei?
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.


Zurück zu „Stülper - Bauanleitungen, Konstruktion, Modifikationen“