Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

KMP
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon KMP » Di 11. Sep 2012, 18:16

Gesina hat geschrieben:Dein Volk hat ja mächtig aufgeholt! Kaum ein Unterschied zu meinem


Sieht auch gut aus. Futterst Du noch?

Bernhard, solche einen Spiegel habe ich -- ich muss nur dran denken das nächste mal.

Mit 40 kg ist die Kiste schon ganz schön schwer. Hochheben muss man das nicht, aber das Hochkippen braucht auch ein bisschen Kraft. Zur zweit wird das für einige Menschen sicher besser klappen -- und sicherer sein -- die volle Kiste darf selbstverständlich nicht außer Kontrolle geraten!

Na ja, mal sehen -- falls es nächstes Jahr eine 2. Kiste gibt (geben darf), kann ich mir immer noch eine "Bienenkiste-Topbar-Hive" vorstellen (nur Erhard das nicht sagen). :)

-Kevin
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Gesina
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon Gesina » Di 11. Sep 2012, 19:09

Ich werde den Bienenkisten-Bienen noch ein kleines Betthupferl geben, wie man sieht sind noch ein paar Wäbchen am Futterkranz leer. Meine Kiste wiegt jetzt über 50 Kilo, und ist dabei garnicht sooo viel doller ausgebaut wie Deine, Kevin. Ich würd mal sagen, Deine weißen Waben am Rand dürfen alle noch gelb werden - so ganz anfängermäßig ausgedrückt :)

Das mit dem Umdrehen ist für mich auch einer der wenigen Dinge, die mich bei der Bienenkiste stören. Da ist ein guter Unterbau wichtig, damit sie nicht abrutschen kann. Eben habe ich das zum ersten Mal ganz allein gemacht, muss ja gehen - und ging gut. Aber wenn hoffentlich im nächsten Jahr der Honigraum auch noch voll ist, hole ich mir besser wieder Hilfe.
Auch finde ich es mit dem Umdrehen nervig, weil die zurückkehrenden Bienen alle um mich herumschwirren - da das Flugloch ja futsch ist. Und ich mag den Schleier doch nicht...
Trotzdem ist die Bienenkiste klasse! Ohne die wäre ich nie zum Bienenfan geworden!

Stürmische Regengrüße
aus Rössing (eben musste ich Wasser schöpfen...)

Ach Marküs - Gesi wurde ich zuletzt in der vierten Klasse genannt, das ist 31 Jahre her :D
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon Gesina » Di 11. Sep 2012, 23:37

Ach Markus,

Du lässt mein Herz aufgehen! Du weißt, ich bin ein sensibler EsoSpiri
also spiele nicht mit meinen Gefühlen tu pöser, tu!
Ich möchte mal wetten mein Rössing ist nicht Dein Rössing, denn Rössinge gibt`s überall.
So, unnu bitte wieder zum Thema:
guten Abend gute Nacht
mit Rosen bedacht
mit Nelkenöl bekleckst
schlupf unter die Deck(el),
morgen früh, wenn Gott will,
wird die Milbe verschreckt
morgen früh wenn Gott will,
ist sie endlich verreckt...

nun ja, ich bin eigentlich Tierfreund. Aber irgendwo is´ne Grenze...
Gute Nacht, Gesina
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon Gesina » Mi 12. Sep 2012, 20:19

rhm rhm Markus?

ich glaub`ich muss mich entschuldigen... im letzten Beitrag schwingt aufgrund fehlender Smilies ein ganz blöder Grundton. Ich hoffe ich habe Dich nicht verletzt...
Ich verspreche, meine vorlaute Klappe zukünftig im Zaum zu halten und die Beiträge nochmal durchzulesen, bevor ich sie losschicke.

Ganz liebe Grüße,
Gesina
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon Gesina » Mi 12. Sep 2012, 20:21

Na Gott sei Dank Du redest noch mit mir. Das is´ja´n Ding! das eben?!
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon Gesina » Do 13. Sep 2012, 11:00

Alles wieder gut Markus,
manchmal mach` ich mir zu viele Gedanken... war ein komischer Tag gestern, fing schon an damit daß mir die Ziegen ausgebüchst sind und den Birnbaum abgefressen haben. Kennst Du solche Tage? Heut`ist alles wieder schön ;-)

Und ein letztes mal zum Thema: gezuckerte Drohnen gab´s eben auch ne Menge.
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon zaunreiter » Do 13. Sep 2012, 11:41

Ist doch kein Chat hier - bitte beim Thema bleiben. :|

Gruß
Bernhard
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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon sleipnir » So 16. Sep 2012, 08:58

Hm also wenn ich meine Völker so vergleiche haben noch welche Drohnen, aber die Drohnen sind von der Zahl her sehr wenige.
Und die Völker, die bei mir noch Drohnen haben, sind nach meinem Gefühl diejenigen, die am vitalsten und stärksten dastehen.
Also wo die Futterkammer voll ist und genügend Flugbienen da sind.
Kann es dann sein, daß sich die Völker dann den "Luxus" nehmen , die Drohnen mit in den Winter zu nehmen ?

Wobei natürlich meistens was anderes geschrieben findet:
"Nur in Völkern ohne voll funktionsfähige Königin sind Drohnen im Herbst und Winter noch zu finden."

gruß

bernhard
Die kleinste Tat ist besser
als der größte Vorsatz.

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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon zaunreiter » So 16. Sep 2012, 10:10

Also ein paar Drohnen gibt es im Winter immer mal - die sind aber selten. In Völkern, in denen die Königin irgendeine Macke hat, hat es im Winter mehr Drohnen. Ich schreibe mir das auf und merke mir das Volk zum Umweiseln oder Auflösen vor. Aus vereinzelten Beobachtungen heraus, würde ich sogar behaupten, daß solche Völker anfälliger für Varroa sind. Da bin ich mir aber nicht sicher - wie gesagt, waren das einzelne Völker, die das gezeigt haben.

Gruß
Bernhard
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Ich summe, also bien ich.

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Re: Drohnen: ein Volk mit, eins ohnen

Beitragvon Gesina » So 16. Sep 2012, 14:32

Nun, ich bin gespannt, wie es mit meinem Bienenkistenvolk weitergeht, nach diesen scheinbar gegensätzlichen Einschätzungen. Momentan sieht es so aus: massenhaft Drohnenflug, nicht nur zur üblichen Zeit (=nachmittags). Die PZ-Probe ergab 7 Milben auf 57 Gramm Bienen, und einige Drohnen waren mit dabei.
Sind die Drohnen denn auch stärker mit Varroen befallen, als Arbeiterinnen? Gibt es dazu Erkenntnisse? Ich weiß ja nur, dass es sich bei der Brut so verhält...
Das macht auch Deine Beobachtung eigentlich logisch, Bernhard (Zaunreiter), denn wo viele Drohnen sind, müssen auch mehr Milben sein - d´accord?

Denn entweder brütet das Volk viele selber aus = Milbenvermehrung durch Brut

Oder die Drohnen kommen aus anderen Völkern = "Reinvasion"

Dass die Königin eine Macke hat, kann ich mir auch gut vorstellen, denn wie der Herr so´s Gescherr rhm rhm - t´schuldigung mein Schreibtourette - Will sagen, es war ja ein großer Schwarm = Vorschwarm (?) und der ist mit der alten Weisel unterwegs. Eine Königin, die gut zwei Jahre auf dem Buckel hat, ist unter diesen herrschenden Bedingungen (Umweltgifte, Behandlungsgifte) wahrscheinlich nicht die fitteste...

Und diesen ganzen Überlegungen muss Bernhard´s (sleipnir) Beobachtungen doch garnicht widersprechen, das Volk weiselt selber um, ist voller Energie und euphorisch (Verjüngungskur) und explodiert im nächsten Jahr.

Bitte nicht hauen, wenn ich jetzt lauter Denkfehler wegen Unwissenheit verzapft habe... wie aus Markussens Bienenbuchlink ersichtlich wurde, hat Aristoteles auch einigen Humbug von sich gegeben... ;-)

sonnige Grüße
Gesina
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