Warré-Kissen

Rund um das Dach des Warré-Bienenstocks, sowie dem Kissen.
biene1.0
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Re: Warré-Kissen

Beitragvon biene1.0 » Fr 23. Mär 2018, 01:03

Spielen dabei nicht auch die Dichte und damit die Masse unterschiedlich warmer Luft eine Rolle? Verwirbeln der Luft durch den Bien? Sicher ist es ein Bewegen in eine Richtung, nämlich in Richtung Flugloch.
Was ich in diesem Winter auch bei starkem Frost nicht beobachten konnte ist Reif an den Rändern der Fluglöcher. Auch nach einer Nacht mit -14°C kein Reif! Wandert die warme Luft durch Auftrieb durch das Kissen (150mm dick) und sorgt so für den sanften Zustrom frischer Luft durch das Flugloch?
Drei Völker haben ihre Fluglöcher (rund und auch als Rechteck) im Frühsommer 2017 recht stark durch Verbauen an die Verhältnisse angepasst. War der aufsteigende Luftstrom und damit der Wärmeverlust zu groß?

stefanzo
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Re: Warré-Kissen

Beitragvon stefanzo » Fr 23. Mär 2018, 01:33

Was ich des weiteren beobachten konnte, ist das seitdem ich überall Kissenzargen verwende viel weniger tote Bienen im Schnee liegen. Eine Plastikfolienabdeckung sorgt zwar für mehr Kondenswasser im Bienenstock, aber dieses Wasser scheint wenig brauchbar zu sein. Nicht alte schwache Bienen lagen massenweise im Schnee, sondern tollkühne Wassersammlerienen. Natürlich können meine Beobachtungen mich auch zu einem Trugschluß führen, aber ich denke derzeit das es so ist.
mfg stefanzo

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Rumpel
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Re: Warré-Kissen

Beitragvon Rumpel » Fr 23. Mär 2018, 09:00


biene1.0
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Re: Warré-Kissen

Beitragvon biene1.0 » Fr 23. Mär 2018, 11:34

Woran siehst Du das?

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Rumpel
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Re: Warré-Kissen

Beitragvon Rumpel » Fr 23. Mär 2018, 11:56

Das passiert wenn es z.B. zwischen Tag und Nacht 15 Grad unterschied gibt, Morgens oder Abends je nach Witterung.
Wenn noch viel offenes Futter da ist.
Die Bienen fliegen aus drehen eine Runde, und dann Prust, kann man im Gegenlicht z.B. dunkler Wald sehen.
Drunter stellen es ist Wasser, und nix Scheiße.
Die Devise wer trocken in den Winter geht, kommt auch halbwegs trocken wieder raus.
-Jörn

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Re: Warré-Kissen

Beitragvon zaunreiter » So 25. Mär 2018, 23:49

Das Thema beschäftigt Imker seit Jahrhunderten und auch heute noch rund um die Welt. Hier ein Beispiel: viewtopic.php?f=31&t=325&p=21617#p21617

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Rumpel
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Re: Warré-Kissen

Beitragvon Rumpel » Mo 26. Mär 2018, 07:56

Der Bien sorgt vor,
Die Bienen wissen das ihre Vorräte stark Wasserziehend sind.
Wenn noch Wasser aus einer nassen Dämmung dazu kommt, dann vergammeln und gären die.
Deshalb propeln die Bienen poröse Materialien eher zu als glatte.
Ich hab zwei Ableger in Styro ( war ein Geschenk) mit hoher Luftsäule ( Leerzarge drunter) und Folie drauf eingewintert. Der Boden ist ebenfalls geschlossen.
Auch wenn es mir nicht so sehr gefällt, trotz Bruteinschlag bis jetzt Top.
-Jörn

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Re: Warré-Kissen

Beitragvon biene1.0 » Do 29. Mär 2018, 20:54

Genug Raum unterhalb ist gut . Das habe ich auch beobachten können. Halb oder nicht ausgebaute Zargen nehme ich im Herbst nicht weg. Dann lieber im Frühjahr die obere wenn nicht bebrütet. Wenn doch dann wird es ein Ableger.

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Rumpel
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Re: Warré-Kissen

Beitragvon Rumpel » Mo 2. Apr 2018, 07:25


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Re: Warré-Kissen

Beitragvon biene1.0 » So 8. Apr 2018, 23:21

Hallo Jörn,
was hast Du gegen "zugepropelt"? Ist doch gut wenn die Bienen viel Propolis eintragen und ihre Behausung damit ausstatten. Das zerstört doch keine Beute bzw. macht sie unbrauchbar / unbewohnbar.
Kissenzargen werden nur nass und können dann auch gefrieren wenn sie abgedeckt sind und die Feuchtigkeit nicht abgetragen werden kann. Das habe ich einmal gehabt. da habe ich auf die Experten gehört und die Füllung über Winter abgedeckt. Ergebnis: Klatschnass! Ich mache sie 150mm hoch und fülle das, was sich gesetzt hat, vor dem Winter auf. Älteste Füllung ist von Mai 2015 und unverändert und ununterbrochen auf der Beute.
Fluglöcher waren auch schon zugeschneit, aber hier eben nur mal für ein paar Tage. Es hat nicht geschadet.
Gruß
Harald