Lernen von der Bienenkiste ...

mahagugu
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Lernen von der Bienenkiste ...

Beitragvon mahagugu » Do 8. Nov 2012, 10:35

Jede von Menschen gebaute Bienenbehausung ist eine Modifikation von bereits Bestehenden.

was finde ich an der Bienenkiste gut:
+ vorhandenes Gesamtkonzept ...
+ geringe Höhe , was Speile und Rahmen unnötig macht
+ das Trennscheid bzw. wie für den Honigbereich erweitert wird

Nun , wär so eine praktisch zu transportierende Kiste , doch was , was ich gerne ausprobieren will ...

Mir kamen da folgende Ideen:
+ handliche Kiste mit den Innenmaßen ( 35 cm x 30 cm x 44 cm )
+ zerstörbarer Oberträger aus Karton
(ähnlich wie Zeitungspapier oder Faserplatten zerstört werden)
+ unterstützende Speile die eingeklemmt werden .. somit machts dann nichts , wenn
die Bienen den Oberträgerdeckel aus Karton zerstören ...
+hinten 3 cm hohe Öffnung die mit Holz verschlossen wird um eine Varroawindel
einzuschieben
+ Holzboden mit ein bis zwei Milimeter Spalten wegen Luftzufuhr
+ 3 fingerdicke Fluglöcher

mögliche Betriebsweise:
+ Bienen Brutraum bauen lassen
+ Honigzarge aufsetzen mit Speilen drinnen und Löcher in den Karton bzw.
Schlitze in den Karton damit ihn die Bienen zerstören
[[ der Brutraum wachst quasi in den Honigraum von unten hinein]]
+ Honigzarge mit Klaviersaite/Drahtschere trennen und Bienenflucht dazwischenlegen

mögliche Varroabehandlung:
+ Königin herauslocken (brasilianische Methode)
+ ansonsten übliche Behandlungen ( Thymol, AS, ...) mit Brut
+ Behandlungen ohne Brut
(Puderzucker, Träufeln, ...)
+ Bienen von Brutraum entfernen und komplette Bauerneuerung
( da gibts jetzt zig Methoden wie das geht ... )

So, das wollte ich jetzt mal loswerden, weils mir so durch den Schädel gegangen ist ...

Falls nicht so 100% hinhaut, besteht immer noch die Möglichkeit, dass ich das ganze
auf mein Rahmenmaß (ÖBW) und/oder meine Oberträgerlänge von 46 cm umbaue.

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