Meine Klotzbeute

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GkF
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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon GkF » Di 11. Okt 2016, 17:21

Hallo,

langsam wird's gemütlich, hab den Klotz vorsichtig ein wenig zurück gestellt. Die Bienen hats nicht wirklich interessiert, die sind ganz normal weiter geflogen. So steht der Klotz aber wenigstens im Trocknen. Das Dach ist allerdings noch nur eine Plane.

K640_unterstand4.JPG


Der Klotz steht aber auf einem extra Podest, so kann ich am Unterstand weiter arbeiten, ohne das sich der Schall direkt in die Klotzbeute fortpflanzt.
Die beiden Balken vorn ergeben später das richtige Podest, auf dem die Klötze stehen werden.

GkF
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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon GkF » Di 25. Okt 2016, 11:44

Hallo,

gestern Abend hab ich mal an der, noch geplanten, größeren Klotzbeute begonnen.

Ich habe letzten Winter schon das Meiste im Stamm ausgehöhlt. Mein Gedanke war, wenn Holz trocknet, schrumpft es überall gleich. Da der Umfang nach außen immer größer wird, müßte ein Stamm unweigerlich reißen. Also noch feucht aushöhlen.
Mein Gedankengang scheint richtig gewesen zu sein, es ist nichts gerissen! Ist natürlich nicht wissenschaftlich untermauert ;)

......aber, das feinere Ausstemmen, das Stemmeisen oben angesetzt, einige Schläge mit dem Klüpfel drauf, einen Span von oben bis unten "abgeschält". Das ging astrein! ......wenn ich da an das "Gefrickel" im noch feuchten Stamm denke....

K640_K640_gr.klotz.JPG


Unten vorn die "Späne". Der Klotz hat jetzt 67 Ltr. Inhalt.

Ich hab dann den Honigraum auch sofort gemacht.

K640_gr. klotz honigr..JPG

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Bienenschwaermer
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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon Bienenschwaermer » Di 25. Okt 2016, 19:57

Hallo Dieter,

-Honigraum in der Klotzbeute-, liest sich sehr interessant, bitte weiter berichten!

VG Konrad
In des Jahres Mitten rüst' der Bien den Winterschlitten

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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon garbeam » Mi 26. Okt 2016, 10:37

Hallo GkF,

d.h. den HR hast Du einfach auf 25cm Höhe abgesägt vom hohlen Stamm?

Grüße,
Anselm

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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon GkF » Mi 26. Okt 2016, 12:48

Hallo Anselm,

den originalen Stamm hab ich in 3 Teile zerschnitten, der ließ sich sonst nicht bergen. Die beiden unteren Teile habe ich für die Klotzbeuten genommen, da sie den größten Inhalt haben. Das obere Teil habe ich dann nochmal durchgeschnitten, einen HR (ca 40cm hoch) für jede Beute.

Ich habe öfter gelesen, daß die Bienen nicht auf Waldhonig überwintern sollen. Da meine Beuten im Wald stehen, möchte ich wenigstens einen Teil des Waldhonigs "entsorgen" können.
......Obwohl, die wildlebenden Bienen früher lebten ja teils auch im Wald und haben's überlebt. Naja, besser den Honigraum aufsetzen, wenn der Wald honigt, dann fällt für mich auch was ab.

Gruß Dieter

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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon CK_14974 » Mi 26. Okt 2016, 18:55

Sehr schönes Projekt und saubere Arbeit ... Respekt!!

Mit was für Bienen hast du die Beute besiedelt?? Ich hab bei mehreren gelesen, dass die Carnica-/Buckfast-Landbienenmischungen in diesen Beuten schnell in Schwarmstimmung kommen und oft zu wenig Honig für die Überwinterung eingelagert werden kann. Da stand, dass Hünglertypen wie die dunkle Biene, die Alpenbienen oder auch die alten DDR-Carnicastämme besser für solche Projekte wären, da sie besser mit dem Futter Haushalten und im Winter die Bruttätigkeit wirklich einstellen ...

Wie sind da deine Erfahrungen??
Ich bin ja auch am überlegen, ob ich meine Warre-Beute im kommenden Jahr mit dunklen Bienen besiedel, weil mir dies irgendwie passender zur Warre-Philosophie erscheint ...

Bis dahin & VG Christian

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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon GkF » Mi 26. Okt 2016, 22:07

Hallo Christian,

Erfahrungen hab ich garkeine. Ich hab die Klotzbeute letzten Winter gebaut, so wie ich mir das vorstellte und im Frühjahr mit einem Kunstschwarm besiedelt. Ist eher eine Spielerei an meinem Weiher und nicht unbedingt auf Honigernte ausgelegt. Mein Ziel, .....besser Traum, ist es, die Eingriffe möglichst auf ein Minimum zu beschränken und die Bienen natürlich Schwärmen und sich entwickeln zu lassen. Ich hab momentan sehr viel gelesen, wollte mich eigentlich schlau machen, aber je mehr ich lese, desto mehr Fragen kommen auch auf. Viele "gestandene" Imker kann man auch nicht fragen, überspitzt gesagt zählt für viel nur der Ertrag, .....muß sich ja lohnen.
Ich werde bei der neuen Beute aber wahrscheinlich einige Änderungen machen, die Varroakontrolle und das Zufüttern sollte etwas einfacher werden.

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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon CK_14974 » Do 27. Okt 2016, 09:47

Das stimmt, in meinem Verein ist es auch so, dass bei den älteren Imkern wirklich nur der Ertrag zählt. Die.haben aber alle auch nur weil es früher relativ einfach war, sich damit etwas dazu zu verdienen, mit dem Imkern angefangen.

Wenn ich da Fragen nach Natürlicher Bienenhaltung, wesensgemäßer Beute o.ä. Stelle, werde ich angeguckt als wenn ich nicht ganz dicht wäre ... Na ja, die etwas jüngeren sind da anders.

Dann viel Spaß weiterhin mit deinem Projekt, ich werde es weiter beobachten. ;)

VG Christian

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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon GkF » Di 15. Nov 2016, 19:52

So, langsam geht es vorwärts, im wahrsten Sinne des Wortes, der Klotz hat Beine bekommen.

K640_neuer klotz.JPG


Oben drauf der "Mini"- Honigraum.
Meine Überlegung dazu, im ersten Klotz füttere ich von unten, heißt, ich muß immer den Boden komplett nach unten rausnehmen. Das scheint doch etwas zu stören. Aus diesem Grund möchte ich den Boden weiterhin abnehmbar machen, aber nur zur Gemüllkontrolle.

Obendrauf kommt ein Deckel mit einer verschließbaren Öffnung. Auf diesen Deckel kann ich den Honigraum stellen. Möglichst zu der Zeit, wenn es Waldhonig gibt. Damit sollen Bienen ja lt. meines angelesenen Wissens nicht überwintern. Also bekomm ich auch ein wenig Honig ab :D
Nach dem Ausräumen des Honigraumes kann ich von oben füttern. Die Bienen haben dann sogar einen kürzeren Weg, um das Futter einzulagern und es könnte ev. auch der Räuberei ein wenig vorbeugen.

.....Bitte berichtigt mich, wenn ich einen Denkfehler mache, bin halt noch kein Profi!

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Re: Meine Klotzbeute

Beitragvon zaunreiter » Mi 16. Nov 2016, 00:21

Honigraum könnte auch eine leichtere Kiste sein, nicht so ein dicker Klotz.

Ich würde den Honigraum schon früher aufsetzen. Bis Jahresende wird genug Honig auch unten zu finden sein, wenn die sich nicht gerade tot-schwärmen.

Viele Grüße

Bernhard
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.


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