Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Literatur über den Warréstock
specht
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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon specht » Mi 5. Mär 2014, 13:20

Hallo BVA!

Wie ist deine persönliche Meinung zu dem ganzen?

Experten haben schon für andere Zwecke Bienen markiert.
http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktue ... s/feature5

Könnte auch hier nützlich sein, zu erfahren ob es tatsächlich extrem langlebige Scouts gibt.

Liebe Grüße, Marcus

Dani
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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon Dani » Mi 5. Mär 2014, 14:21

Wie kommt Ihr denn jetzt auf (extrem) langlebige Scouts?
Wenn diese schon vor dem Schwärmen mal auf Wohnungssuche gehen ("Wochen vorher" halte ich da für etwas arg viel) und das nach dem Schwärmen intensivieren, maximal 4 Tage brauchen um den Schwarm in das neue Zuhause bringen, sind sie summasumarum ja nur einige Tage damit beschäftigt. Vielleicht eine Woche maximal und im schlimmste Fall?

Wenn man jetzt nicht wie Aumeier davon ausgeht, dass Sommerbienen max. 2 Wochen alt werden, sondern vielleicht 4 Wochen, ist das zwar ein Großteil ihrer Lebenszeit, aber dafür muß sie ja nicht gleich langlebiger sein als ander, oder?

Um weitere Verwirrungen zu vermeiden werde ich mich künftig aus dieser Diskussion raushalten, sowie es auch die Kundschafterinnen bei den Bienen tun.

Doofe Idee ;-) Dann sei auch eine echte Kundschafterin und diskutiere mit bis wir die bestmögliche Lösung gefunden haben ;-)

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Rumpel
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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon Rumpel » Mi 5. Mär 2014, 14:48

bis wir die bestmögliche Lösung gefunden haben

Da bin ich ja mal gespannt wie die aussieht, bei dem angeschlagenem Duktus kann ich es mir denken. :)
Ist aber Wurscht geht ja nur 200 Jahre so.
Ab und zu ist es auch gut mal den eigenen Tellerrand abzuschleifen, dann kann man besser drüber schauen.
Sonst möchte ich eure Buchrezession nicht stören, gut wird es schon sein.
Freundliche Grüsse Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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specht
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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon specht » Mi 5. Mär 2014, 15:05

Rumpel hat geschrieben: angeschlagenem Duktus

Fachleute die sich in eisernes Schweigen hüllen sind der Sache aber auch nicht dienlich.

Gruß, Marcus

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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon Rumpel » Mi 5. Mär 2014, 15:56

Wie man es nimmt einige die ich auch für Fachleute halte sind schlicht Tot.
Herr Seeley ist nicht Tot, und hat was zu sagen, auch ein 80 Jähriger imkerfreund im Verein kann viel sagen obwohl nicht redet.
Wen meinst du?
Gruss Jörn
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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon BVA » Mi 5. Mär 2014, 21:01

Hallo,

specht hat geschrieben:Wie ist deine persönliche Meinung zu dem ganzen?.....


K.v.Frisch "Tanzsprache und Orientierung der Bienen" 1965 (580 Seiten)

Das irgend welche scouts länger leben glaube ich nicht. Ich neige eher zu einer permanenten Wohnungssuche wärend der Schwarmperiode, Der Einfluß dürfte aben nicht sehr groß sein, schwärmen die Bienen doch auch wenn sie noch keine Wohnung (vorher) gefunden haben.

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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon specht » Mi 5. Mär 2014, 21:36

Was ich hier als Anfänger schreibe kann teilweise Quatsch sein. Imker mit Erfahrung werden das sofort erkennen und korrigierend eingreifen. Ich bitte auch um Richtigstellung- das bringt mich weiter.
Ich sag aber wenigstens was ich denke!

Rumpel hat geschrieben: Wen meinst du?

Alle Menschen die sich angesprochen fühlen. Auch wenn sie wegschauen wissen die genau, dass sie gemeint sind.

Rumpel hat geschrieben:ein 80 Jähriger imkerfreund im Verein kann viel sagen obwohl nicht redet

Dein alter Imkerfreund gehört in meinen Augen auch dazu.
Warum redet der nicht mal mit einem Freund über solche Dinge. So ein Verhalten begreife ich einfach nicht.
Der hat die Erfahrung, die angehenden Imkern noch fehlt- und macht ein Geheimnis daraus; Warum, frag ich dich?

Oder ist es so, dass ihn und allen anderen Schweigern dieser faszinierende Teil der Bienenhaltung überhaupt nicht wichtig ist, als uninteressant aus ihren Köpfen verbannt wird?

Grüße, Marcus

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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon specht » Mi 5. Mär 2014, 21:44

Danke BVA, ich lese gerade das Buch von Jürgen Tautz, Phänomen Honigbiene.
Dein Buch kannte ich noch nicht- aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Grüße, Marcus

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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon Rumpel » Mi 5. Mär 2014, 22:10

Was ich hier als Anfänger schreibe kann teilweise Quatsch sein.

Nein finde ich nicht, bis jetzt sehr schön.
Nicht mein sondern ein Bienenfreund.
Weg hören tun viele aber einige ganz besonders, und die weg hören sind nicht hier.
Das soll es aber auch gut sein jetzt, ich lese eure Beiträge und finde sie ja auch gut.
Es gibt auch Situationen wo der Imker seine Immen nicht einfach so fliegen lassen kann.
Deshalb muss er aber nicht schlechter sein als ein anderer, das meinte ich, nicht mehr und nicht weniger.
Ignoranz heisst dann das Stichwort.
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Re: Bienendemokratie, jetzt auch auf Deutsch

Beitragvon BVA » Do 6. Mär 2014, 12:18

Hallo

specht hat geschrieben:Dein Buch kannte ich noch nicht- aber was nicht ist, kann ja noch werden!
.....

Eine Plichtlektüre für jeden Bienenforscher. Ich habe es aber nur gelesen ( und nicht alles verstanden ) weil es im Nachlas meines Vaters war. Tauz nimmt, glaube ich, bei der Entfernungsmessung implizit Bezug darauf.

Um wieder zum Schwärmen zu kommen, da geht es ja vornehmlich nur mehr um die Verhinderung.


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