Seite 3 von 4

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Mi 16. Jan 2013, 09:12
von edlBeefit
Bild
Das sind auch meine Masse, nur 150 mm hoch

Bild

Bild
und dazu noch das Youtube
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=vOlVTWQ8VQw

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Mi 16. Jan 2013, 22:47
von Anton
Hallo Manfred,
Wenn ich so eine Kiste baue, dann werde ich oben und unten so ein kleines Flugloch machen.

Ein oberes Flugloch scheint mir wichtig und richtig zu sein. Die Größe ist sicher Erfahrungssache und je nach Gegend unterschiedlich.
Bei einen Imker in Lettland gefunden.
http://dravnieks.files.wordpress.com/20 ... sanas2.jpg

An Bernhard.
Schau was ich in diesem Land noch entdeckt habe. Sieht urig aus, gefällt mir!
Du baust doch so eine Honigschleuder oder hast es vor?
http://www.latvia.travel/sites/default/ ... ramini.jpg

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Do 17. Jan 2013, 10:53
von Manfred
Grüß Euch,

Für die Honiggewinnung aus Stabilbauwaben verwende ich bisher eine Obstpresse.

Seit etlicher Zeit beschäftigt mich die Idee:

So ein
http://www.metallwaren-riffert.at/metal ... 0-0-8.html
zu einem stabilisiertem U zu formen, um darin mit Hilfe eines Rundstabes die Honigwabe samt Oberträger auszudrücken.

Ich werd das mal mit einem Holz-Prototyp versuchen und wenns zufriedenstellend funktioniert, darf mein Schlosserfreund ran.

Freundliche Grüße Manfred

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Do 17. Jan 2013, 11:18
von edlBeefit
Anton hat geschrieben:Hallo Manfred,
Wenn ich so eine Kiste baue, dann werde ich oben und unten so ein kleines Flugloch machen.

Ein oberes Flugloch scheint mir wichtig und richtig zu sein. Die Größe ist sicher Erfahrungssache und je nach Gegend unterschiedlich.
Bei einen Imker in Lettland gefunden.
http://dravnieks.files.wordpress.com/20 ... sanas2.jpg


Ich denke der obere Schlitz auf dem Foto ist wohl eher eine Deckebelüftung

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Do 17. Jan 2013, 11:47
von Hainlaeufer
Um für mich jetzt mehr Klarheit zu schaffen: ist das zweite Flugloch immer in der obersten Zargen einfach Bienenfreundlicher und Bienengemäßer? Ich meine, man nehme die Spechthöhle her, so ist ja auch das Loch in der Regel oben...
Das untere Flugloch, also im Boden, ist vor allem wegen dem Müll, den die Bienen dann besser entfernen können, gedacht oder. Oder versteh ich da was komplett falsch, und empfing noch nicht das fehlende Puzzleteil das mich zur richtigen Kenntniss führen sollte? :) :oops:

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Do 17. Jan 2013, 15:24
von edlBeefit
Ich habe mir schon seit Jahren die HP von Michael Bush als Vorbild genommen

Und seit einiger Zeit gibt es eine gute Übersetzung auf TimS Blog

http://www.timsen.info/michael-bush-%C3%BCbersetzt/deckelflugloch/
Und da ist einiges über Top entre

Der Artikel kann bei Michael Bush unter folgendem Link gefunden werden: http://www.bushfarms.com/beestopentrance.htm

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Do 17. Jan 2013, 15:46
von Hainlaeufer
Hallo edlBeefit!
Vielen Dank für das Puzzleteil! Nun weiß ich bescheid ;)

Diese Deckelkonstruktion fand ich außerordentlich einfach gestaltet. Ich glaub aber, bei unserem Winter geht sowas nicht so gut. Daher die Bohrung in der Zarge?

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Do 17. Jan 2013, 18:52
von edlBeefit
Hainlaeufer hat geschrieben:Hallo edlBeefit!
Ich glaub aber, bei unserem Winter geht sowas nicht so gut. Daher die Bohrung in der Zarge?


Ja genau, aber diese Bohrung wird nur in der 2.Zarge offen sein, weil

Ich beschlossen habe nicht immer die Einflughöhe zu varieren, wenn die oben ist und man erweitert dann wandert der Flugschlitz immer mit

Wenn der Einflug konstant in der 2. Zarge ist und dort immer verbleibt hab ich immer die gleiche Einflugschneise, was ich besser finde

Mein Boden, der auch als Deckel geht, ist ja auch nur aus einer solchen Zarge, nur hat die vorne und hinten ein Lüftungsgitter anstatt des Flugkeils usw.

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Do 17. Jan 2013, 20:47
von Hainlaeufer
Alles klar! ;) Mal schaun wie ich das hinbekomme, vlt schaffe ich es mal in den nächsten Jahren zu integrieren (das obere Flugloch).

Witzig ist, dass ich schon einmal so eine Erfahrung machen durfte. Da war mal ein Volk mit einem schon älteren Deckel der eigentlich bald zerfiel. So öffneten sich in der obersten Zarge Wege nach draußen. Die Bienen nutzten nur diese Öffnung, dass Flugloch im Boden war wie ausgestorben! Ich dachte mir, dass man dieses Volk ausnahmsweise mal so lassen sollte um einfach weiter beobachten zu können, wie sich das entwickelt usw. Leider tauschte es mal jemand gegen einen neuen Deckel aus und ja, somit flogen sie wieder im Bodenflugloch aus und ein. Schade!

Michael Bush verdeutlicht mir aber dieses Thema, danke das ich durch dich/euch ein weiteres Puzzleteil zur Bienenfreundlichen Pflege finden konnte!

Re: Oscar Perone-Beute

Verfasst: Fr 25. Jan 2013, 20:00
von Anton
edlBeefit hat geschrieben:
http://www.timsen.info/michael-bush-%C3%BCbersetzt/deckelflugloch/
Und da ist einiges über Top entre


Hallo Kurt, das ist eine sehr hilfreiche HP, beantwortet viele Fragen.

Was ich noch nicht verstehe. Warum sind Waben gerade bei Flugloch Oben immer hell und sauber?
Feuchtigkeit kann nach oben entweichen, somit keine oder wenig Schimmelbildung möglich, das ist mir klar; aber Dreck und tote Bienen werden über die ganze Länge hinauf geschleppt, davon müßten doch eigentlich die Waben eher schmutzig werden.
Wie auch immer, meine Zargen bekommen alle ein kleines Flugloch zusätzlich.
Die Vorteile liegen für mich klar auf der Hand.

Schönen Feierabend