Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Eure eigenen Weiterentwicklungen und guten Ideen!
Friedrich

Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon Friedrich » Mi 26. Sep 2012, 15:27

Für den Hobbybastler mit einer nicht professionellen Maschinenausstattung ist ein Verzinken der Zargen nicht empfehlenswert.
Zu großer Aufwand im Verhältnis zum meist nicht völlig befriedigenden Ergebnis.
Schon eine gut winklig gebaute Zarge (spaltenfreies Übereinandersetzen) erfordert exakteste winkelgetreue Sägeschnitte, die nur mit professinellem Werkzeug erreicht werden können (im Baumarkt oder vom Tischler zehntelmillimetergenau zusägen lassen), dann kann man auch getrost auf Zinkung verzichten. Wasserfest verleimen und zusätzlich nageln oder verschrauben ist dauerhaft haltbar genug.
Auch aufwendig gebaute Lehren für winkelgetreuen Zusammenbau sind dann nicht unbedingt erforderlich !
Für ordentliche Zargen ist fast ausschließlich der professionelle Sägeschnitt verantwortlich und erfolgversprechend, wenn man von aufwendigen und zeitraubenden Nachbearbeitungen absehen will.
Friedrich

mahagugu
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon mahagugu » Do 27. Sep 2012, 11:13


apicistus

Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon apicistus » Do 27. Sep 2012, 22:59


mahagugu
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon mahagugu » Fr 28. Sep 2012, 21:11

Nun , dass mit den Trägerleisten bitte selber ausprobieren. Bis die verkittet sind dauert es eine Zeit lang
und in der zweiten Jahreshälfte , also im Spätsommer und Herbst fangen sie erst so richtig zum kitten an.
D.h. zur Bauerneuerung im Mai sollte das Herausnehmen noch kein Problem sein.
Bitte auch bedenken, dass man die Beute von Zeit zu Zeit reinigen/flammen sollte.
Da kann man bei Bedarf auch neue Trägerleisten hineinnageln, falls man welche verwenden will.

Wegen der Höhe , also bei 42 cm musst du schon damit rechnen, dass die Bienen da schon rein aus Stabilitätsgründen
an die Wände anbauen müssen, falls sie nach 21 cm oder so nicht wieder eine Unterstützung bekommen, wie zB
Oberträger, Speil usw.

Ja und die Bienen bauen auch wirklich nur dann an die Wand an wenns wirklich notwendig ist und bis es soweit
ist vergeht eine Menge Zeit. Wahrscheinlich machen sie dass mal eher bei den mittleren Waben.

Da kannst dann auch schon überlegen, obs nicht schon Zeit wär den Honigraum freizugeben bzw. das Volk aufzuspalten
oder ähnliches.

apicistus

Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon apicistus » Fr 28. Sep 2012, 23:11


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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon stefanzo » Sa 29. Sep 2012, 20:51

Hallo Markus!
Die Bauerneurung bei der Warre erfolgt kontinuierlich durch untersetzen von leeren Magazinnen. Das alte Wachs scheidet einfach mit der Honigernte aus. Diese Methode von Warre ist wesentlich hygienischer, als das praktizierte aufsetzen von unbebrüteten Waben mit dem Motto oben hui, unten pfui.
mfg stefanzo

apicistus

Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon apicistus » Sa 29. Sep 2012, 22:42


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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon mahagugu » So 30. Sep 2012, 20:10

die "japanische" Art des Zargenzusammenbaus bietet sich an.
Einfach Seitenlänge plus Wandstärke oder etwas mehr für die Wände und dann eine zugeschnittene Platte ( 2 oder mehr Zentimeter dick)
für die Innenmaße. Wenn die Wände nicht zu hoch sind , also 16 cm geht locker, dann ist das ziemlich genau.
Hab das gestern so gemacht und war mit der Beute (dreizargig) zufrieden.

Da quadratisch habe ich nur eine Brettlänge verwendet. Zuerst unten zusammengeschraubt dann umgedreht und wieder unten
zusammengeschraub, so dass die Innenmaße oben und unten erhalten blieben.

Meine Bretter waren zu lang, was also zuviel war wurde mit der Stichsäge weggeschnitten.

mahagugu
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon mahagugu » So 30. Sep 2012, 20:39

Apisticus,

probier einfach was du vor hast. Egal was ich dazu sage, probiert habe ichs nicht.
Überhaupt wär aber toll nur einfache Zargen zu verwenden und fürs aufsetzen von Oberträgern und Rahmen
was kleines eigenes zu konstruieren, was sagen wir mal , so 2 cm hoch ist.

Ideal wär vielleicht die halbe Warré-Höhe zum auf oder untersetzen. Das mit den 16 cm ist glaub ich so ziemlich
genau die höhe der genormten Flachzarge ( so hab ich das mal wo gelesen). Sonst hat das - glaub ich - keine praktische Bedeutung.

Fedor Lazutin (Fjodor Lasutin) hat überhaupt auf Fluglöcher verzichtet und ich habe zB auch eine Primitivstbeute
gebaut und in Einsatz , wo sie mir dann das Flugloch ignoriert haben. Zwischen den Rahmen oder Oberträgern
ist genug Platz (25 mm Breite) dass die Bienen durch können. Wenn du sie als nur oben drauflegst dann fliegen
sie zwischen den Oberträgern/Rahmen hinein und fangen dann an zum kitten wenns kälter wird und regulieren
so den Einflugbereich.

Wär dann logisch , dass sie den Honig dann unten einlagern wollen, weil sie ja oben ein und aus fliegen.
Irgendwie will ich den Honig aber nicht unten haben, wenn ich von oben behandeln will.

Da gabs doch mal was mit Klotzbeuten und Bienenkörben wo von unten Honig geerntet wurde.

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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon zaunreiter » So 30. Sep 2012, 21:00

Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.


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