Zarre - wie ich sie gebaut habe

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Christine
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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Christine » Mo 1. Jul 2019, 10:48


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Schlossimker
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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Schlossimker » Mi 3. Jul 2019, 18:40

Mein Traum ist, dass Millionen für mich arbeiten, dann mach ich erst recht was ich will!
PS: Ich bin Anfänger 2019+2020, 1 Volk. Ich gebe keine Ratschläge, allenfalls Denkanstöße für Entscheidungen.

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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Christine » Mi 3. Jul 2019, 19:23

Hallo Schlossimker,

schade, dass es mit der gekauften Königin nicht geklappt hat. Hast Du die Möglichkeit, von einem Imker im Umkreis (ohne Postversand) eine überzählige Königin in einem Miniplus zu bekommen? Die könntest Du dann aufsetzen oder umhängen. Genügend Begleitbienen sind wichtig, wenn noch ausreichend gesunde Winterbienen aufgezogen werden sollen.

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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Deichkind » Mi 3. Jul 2019, 20:35

Bist du im Imkerverein? Hier bei uns hat es in diesem Jahr in der Whatsapp-Gruppe Anfragen nach Schwarmfang gehagelt. Sonst bekomme ich ja nicht viel alleine gebacken, aber bei zwei Schwärmen bei denen kein anderer gezuckt hat, bin ich einfach beherzt losgezogen und habe sie selbst gefangen. Vielleicht kannst du dir ja nächstes Jahr auch deine Schwärme selbst fangen.
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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Christine » Do 4. Jul 2019, 09:46

Noch was: Was und wie hast Du gefüttert?

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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Deichkind » Do 4. Jul 2019, 20:33

Wie wäre es mit einem neuen Faden in einem anderen Oberthema und du erzählst mal genau wie du das gemacht hast mit der Besiedelt und was das für ein Schwarm war? Bin neugierig
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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Schlossimker » Fr 5. Jul 2019, 02:45

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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon heiner » Fr 5. Jul 2019, 23:40

Danke Christine, für die Klarstellung der Anzahl von Beutensystemen, die Warré im Laufe seines Imkerlebens getestet hat. Ich hatte diese
Passage beim Lesen damals vor Jahren in der Tat missverständlich aufgefasst und so auch missverständlich in Erinnerung.
viele grüße, heiner

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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Schlossimker » Do 8. Aug 2019, 23:34

Hallo, nun ist der behelfsmäßige Varroaaufsatz für den normalen Warre Boden fertig.
(Den hohen Boden, den ich multifunktional bauen will, habe ich mangels Zeit noch nicht ausreichend vereinfachen können, deswegen diese Zwischenlösung. Kann ja später vielleicht auch verwendet werden, wenn ich doch Linden anwandern muss).
Ich hätte nicht gedacht, dass er so stabil wird. Darum habe ich das Varroagitter fest eingebaut, ist auch einfacher, und war trotzdem aufwendig genug. Deswegen kann der Aufsatz nicht auch zum (kurzen) Füttern von unten verwendet werden.
Es wäre allenfalls eine Oxalsäurebehandlung durch Verdampfen von unten denkbar.

_01 Varroaaufsatz fertig, mit Warreboden.jpg
Links: Der Varroaaufsatz ohne Boden, mit etwas heraus gezogenem Schieber.
Rechts: Der Varroaaufsatz ohne Boden, mit ganz heraus gezogenem Schieber. Man sieht, dass ich auch mal den Standard Imker Beschlag zum sichern des Varroaschiebers (links und rechts) verwende. Allerdings etwas vertieft angebracht - ich will einfach nichts was übersteht und abgebrochen, etc. werden kann, oder wo man leicht hängen bleiben kann. Den Ziehgriff habe ich auch vertieft gemacht. Innen ist er einfach umgebogen.

_02 Varroaaufsatz mit ausgezogenem Schieber, Aufsatz ohne Schieber.jpg
Links: Der fertig montierte Varroaaufsatz auf einem Standaard Warre Boden. Ganz vorne (oben), wo das Gitter zuende ist, geht die Holtleiste dann mit ca 45° nach unten zum Standard Warre-Boden, und in dem gleich weiter mit ca. 45° zum Flugloch, wie es beim Warre Boden üblich ist.
Rechts: Detailansicht bei heraus gezogenem Varroaschieber.

Der Schieber bekommt natürlich noch ein zurechts geschnittenes weißes DIN A3 Blatt etwas aufgeklebt, dass mit einem gezeichneten 5cm x 5cm Gitterraster zum leichteren Zählen der Varroen versehen ist.

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Re: Zarre - wie ich sie gebaut habe

Beitragvon Schlossimker » Do 14. Nov 2019, 01:49

Hallo, die Beute hab ich inzwischen gegen einfachen Vandalismus abgesichert, da sie doch etwas abseits am Waldrand steht und die Kunstwerke an dem Waldweg daneben immer wieder mal zerstört werden.
Standsicherung - von links, rechts, unten.jpg
Die Absicherung besteht aus zwei Flacheisen mit Bohrungen für eine M8 Gewindestange an den Enden. Die werden oben durchs Dach und unten unter den Beutenbock durch geführt, und sind mit der Gewindestange verbunden. Bei der ist oben eine M8 Mutter fest geschweißt, und unten sind zwei Riegel mit aufgeschweißter Mutter eingeschraubt. Diese haben am Ende je eine Bohrung um mit dem Vorhängeschloss gegen Aufschrauben abgeschlossen zu werden.

Den Angriff mit Brecheisen hält das natürlich nicht Stand - aber vielleicht dem normalen Gelegenheitsvandalen.

Noch ein Nachtrag zu den Fenstern:
Es wird manchmal die Meinung vertreten, die Bienen würden das nicht mögen, dass es da beim rein schauen hell wird und es verbauen.
=> Meine Erfahrung aus dem ersten Volk und intensivem rein schauen (täglich, bis zu 15Min., aber meist nachts mit Taschenlampe, wegen weniger Spiegelungen) ist:
1) Die Bienen interessiert das überhaupt nicht, sie Verbauen da nix (dass am Anfang des Threads geschilderte Verbauen im Fensterbereich ist auf das Einhängen, und drin lassen des Königinnenkäfigs im Eck vor dem Fenster zurück zu führen).
2) Manchmal kommen sie auch vermehrt an die Scheibe und krabbeln an dieser - scheinbar wenn sie nix anderes zu tun haben befriedigen sie ihre Neugier. Da konnte ich dann die Bauchseiten gut sehen und hab nach Varroen gesucht.

Wegen dem Licht der Taschenlampe mach ich mir weniger Gedanken. Die Bienen kommen zum Ausfliegen aus dem dunkeln Stock heraus ins direkte Sonnenlicht und fliegen los. Augenlider habe die Facettenaugen auch nicht...

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