Vorsicht: Temperatursturz

Alle Arbeiten rund um die Einwinterung der Bienen im Warréstock. Einfüttern, vereinigen, usw.
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zaunreiter
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Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon zaunreiter » Sa 20. Okt 2012, 21:54

Heute war es über 20°C und geradezu sommerlich. Das soll sich Mitte der nächsten Woche (Mittwoch/Donnerstag) schlagartig ändern. Temperaturen nachts von -2°C sind angekündigt - und das hier am Niederrhein!

Alle abschließenden Arbeiten sollten morgen getroffen werden. Futtergeschirr raus, Zugluft unterbinden (Ritzen verschmieren), etc. usw. pp.

Gruß
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon KMP » So 21. Okt 2012, 08:58

zaunreiter hat geschrieben:Alle abschließenden Arbeiten sollten morgen getroffen werden. Futtergeschirr raus, Zugluft unterbinden (Ritzen verschmieren), etc. usw. pp.


Futtergeschirr raus? Also den Restfutterteig, der noch in der Kiste ist, rausnehmen?

Das könnte auch bedeuten (falls es hier auch so kuhl wird), dass ich in etwa 3 Wochen plus die Oxalsäurenbehandlung durchführen könnte (also nicht früher als 3 Wochen nach Bodenfrost)?
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon sleipnir » So 21. Okt 2012, 10:05

hm hatten letzten zwei tage nebel und 10-12 °, wird sich heute auch nicht ändern....


gruß

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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon zaunreiter » Fr 26. Okt 2012, 21:30

Heute ist am Nachmittag die Temperatur schlagartig abgesunken und es soll wohl den ersten Nachtfrost geben. Für den Niederrhein nicht ganz so typisch in den letzten Jahren.

Im letzten Jahr (2011) war die Temperatur am 14. November das erste Mal auf 0*C gesunken. Auch schon relativ früh.

Gruß
Bernhard
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon KMP » Sa 27. Okt 2012, 20:41

Heute und Übermorgen in der Nacht sollten wir -2 erreichen und die ganze Woche wird es nicht wärmer als 9-10 Grad. Heißt es also, dass ich in 3 Wochen die Winterbehandlung mit Oxalsäure durchführen kann? Anders gesagt, reicht denn diese Kälte um die Bebrütung einzustellen?

Danke im voraus

Kevin
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon KMP » Mo 29. Okt 2012, 08:34

Okay danke, Markus. Und wie ich das verstehe, die Frage (brutfrei?) bezieht sich nicht um eine Gefahr für die Brut, sondern die Tatsache, dass die Behandlung Milben in verdeckten Brutzellen nicht erreichen kann. Ja sicher, trifft man nicht alle.

Heute früh gab es bei uns (auf der 6. Etage) eindeutig "Bodenfrost". Gestern sah ich nur eine Biene (wohl Wasserträgerin?) die rausgeflogen ist.
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon zaunreiter » Mo 29. Okt 2012, 11:16

Das sieht der andere Markus anders. ;)

Zitat:
>>jelänger die Bienen nach einer OXB nicht ausfliegen konnten, umso mehr sind sie im Frühjahr geschwunden und verschissen.
Je später eine OXB, im Brutfreien Zustand gemacht wird, umso langlebiger sind die Bienen.<<
http://www.imkerforum.de/showthread.php ... post338319

Kurz vor Weihnachten. Fertig. Was bis jetzt überlebt hat, wird bis dahin auch noch überleben. Und wenn nicht, wird auch eine Behandlung jetzt nicht mehr helfen - denn wenn die aus der Brut sind, lassen sich keine Brutschäden jetzt mehr vermeiden. Weil wegen keine Brut mehr. Die Geschichte ist jetzt gelaufen.

Die Langlebigkeit spielt dann im Frühjahr beim Massewechsel von Winter- zu Sommerbienen eine wesentliche Rolle, weswegen obige Erläuterung mir wichtig und zu berücksichtigen erscheint.

Gruß
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon KMP » Mo 29. Okt 2012, 13:40

zaunreiter hat geschrieben:Das sieht der andere Markus anders. ;)
Zitat:
>>jelänger die Bienen nach einer OXB nicht ausfliegen konnten, umso mehr sind sie im Frühjahr geschwunden und verschissen.
Je später eine OXB, im Brutfreien Zustand gemacht wird, umso langlebiger sind die Bienen.<<
http://www.imkerforum.de/showthread.php ... post338319

Kurz vor Weihnachten. Fertig.


Aha, okay, danke Bernhard, der andere. Ich kann das auf spätestens die erste Woche Dezember verschieben -- danach sind wir dieses Jahr ausnahmsweise weg (bis Mitte Januar).

Aber wenn ich schon Ende November die behandle, sind die Chancen gut, dass sie binnen den nächsten paar Wochen gleich ausfliegen könnten -- hätte ich gedacht. (Ist als Frage gemeint -- nicht um argumentativ zu sein, sondern um besser zu verstehen.) In dem Zeitraum Ende November bis Anfang/Mitte Januar (wenn der Winter richtig los geht) wird es sicher noch ein paar/Paar Tagen mit Temperaturen über 10 Grad geben. Oder ist sowas nicht gemeint?

Eine andere mögliche Erklärung: je länger nach der Behandlung bis zur Brut der neuen Sommerbienen, desto mehr Zeit haben die wenigen Restmilben um sich zu vermehren... ?
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon zaunreiter » Mo 29. Okt 2012, 14:26

KMP hat geschrieben:... je länger nach der Behandlung bis zur Brut der neuen Sommerbienen, desto mehr Zeit haben die wenigen Restmilben um sich zu vermehren... ?


Hmmnnnjaaa...wo sollen die sich denn vermehren - so ganz ohne Brut?! :P
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Re: Vorsicht: Temperatursturz

Beitragvon KMP » Mo 29. Okt 2012, 14:55

zaunreiter hat geschrieben:
KMP hat geschrieben:... je länger nach der Behandlung bis zur Brut der neuen Sommerbienen, desto mehr Zeit haben die wenigen Restmilben um sich zu vermehren... ?


Hmmnnnjaaa...wo sollen die sich denn vermehren - so ganz ohne Brut?! :P


Tja, an die Biologie gescheitert. Ja, ich glaube gelesen zu haben, die vermehren sich (nur?) in den Brutzellen. These widerlegt.
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