schwaches Volk überwintern

Alle Arbeiten rund um die Einwinterung der Bienen im Warréstock. Einfüttern, vereinigen, usw.
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zaunreiter
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Kleines Volk überwintern

Beitragvon zaunreiter » Sa 18. Jan 2014, 18:32

zaunreiter hat geschrieben:Du kannst oben auf die Oberträger zwei Hölzchen nebeneinander legen, darauf ein 2,5 kg-Paket Apifonda. Der Beutel Apifonda wird etwas aufgeschlitzt, und der Schlitz auf die zwei Hölzchen gelegt, so daß die Bienen von unten dran können. Leerzarge drauf und alles mit Zeitungspapier ausstopfen.


Die Wintertraube setzt sich unter das Paket. Zuerst sieht man von oben nur ein kleines Loch.
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Schön zu sehen ist, wie sich die Feuchte aus der Atemluft der Bienen an der Folie niederschlägt. Dort kann es zusammen mit dem Futter von den Bienen gesammelt werden. Funktioniert aber nur, wenn der Beutel bis auf den Schlitz unten geschlossen ist und der Futterteig nicht austrocknet.
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Hier haben sie sich schon weiter in den Beutel reingefressen.
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Die Bienen können direkt von der Wabe in den Beutel laufen. Oft sitzt der Kopf der Wintertraube im Beutel.
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Die Wärme sammelt sich im Beutel. Voraussetzung dafür, daß die Bienen im Winter das Futter abnehmen können. (Wärme.)
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Rumpel
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Re: Überwinterung ganz kleiner Völker

Beitragvon Rumpel » Sa 18. Jan 2014, 20:08

Ich habe auch ein etwas kleineren Schwarm,
benutze Zuckerbriketts wenn es passt mache ich morgen ein Foto.
Eine alternative wenn Apifonda oder anderes nicht zur Hand ist.
Funktioniert und ist günstiger, die Herstellung dauert keine 20 Minuten.
Gruss Jörn
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Re: Überwinterung ganz kleiner Völker

Beitragvon Rumpel » So 19. Jan 2014, 12:37

Funktioniert selbst bei Minusgraden, und Oberen Eingang.
Grüsse Jörn
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Re: Überwinterung ganz kleiner Völker

Beitragvon Rumpel » So 19. Jan 2014, 20:33

Hallo Kap Horn,
Zucker und Wasser vorerst, mit Öl zusetzen muss ich noch ein paar Erfahrungen von anderen sammeln.
Zum Wasser zusetzen benutze ich eine Zerstäuberflasche es darf nicht zu nass oder zu trocken sein.
Formen aus längs geschnittenen Tetrapacks auf den Kachelofen, oder auf die Heizung ist in 20 min. fertig.
Test von mir war ein kleines Glas damit im freien unter einen Eimer aufgestellt.
Die entstehende Zuckerlösung ist nicht bei 18 Grad Minus gefroren. ( Tiefkühler )
Gruss Jörn
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Re: Überwinterung ganz kleiner Völker

Beitragvon Distelbauer » So 19. Jan 2014, 21:21

Hallo Jörn,

einfache Variante, aber Öl auf jeden Fall nur im Sommer/Herbst. Nicht, daß die Bienchen jetzt Durchfall bekommen. Aber ich denke das weisst du ja selbst. Zu den Briketts: Lässt du den Zucker im Wasser auflösen oder bleiben die Zuckerkörner ganz? Obwohl, bis das dann wieder trocken wird. Ich hab ja noch ein bisschen Apifonda :)

Gruß Georg

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Re: Überwinterung ganz kleiner Völker

Beitragvon Rumpel » So 19. Jan 2014, 21:41

Feinzucker in eine Rührschüssel geben, dann mit der Zerstäuberflasche Wasser drauf, durchmischen in die Form modellieren.
Endprodukt ist wie ein grosser Würfelzucker, der die feuchte auch aus der Umgebung aufnimmt.
Etwas probieren muss man am Anfang reine Gefühlssache. ;)
Gruss Jörn
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Re: schwaches Volk überwintern

Beitragvon flusch » Sa 18. Okt 2014, 22:00

Nabend zusammen,

ich habe seit Mai ein erstes Volk in einer Warré-Beute. Es ist nur ziemlich klein geblieben, aber nicht so klein wie hier beschrieben. Eine Zarge ist voll ausgebaut und hat nach Fütterung auch gut Gewicht. In der zweiten Zarge sind gar keine Waben. Meine Frage: Soll ich das Volk trotzdem auf zwei Zargen überwintern lassen (das wäre ja ziemlich viel kalte Luft) oder lieber auf einer?

Viele Grüße
Flusch

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Re: schwaches Volk überwintern

Beitragvon zaunreiter » Mo 19. Okt 2015, 01:31

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Bienenheizung.
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Der Beutel ist schön warm, man kann die Wärme deutlich spüren.
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Das Kondenswasser hilft beim Abnehmen des Teigs.
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Im Beutel eingepackt, kann der Teig nicht hart werden.
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Re: schwaches Volk überwintern

Beitragvon zaunreiter » Mo 19. Okt 2015, 10:55

Notfütterung: Wie der Beutel ausgetauscht wird.

http://www.youtube.com/watch?v=_QSM4KTkWPk
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Re: schwaches Volk überwintern

Beitragvon Wolfram » Mo 19. Okt 2015, 16:54

Moin Bernhard,
hast du schon mal beobachten können wie sie den erhöhten Wasserbedarf regeln?
Gruß
Wolfram


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