High-Tech Winterinspektion

Alle Arbeiten rund um die Einwinterung der Bienen im Warréstock. Einfüttern, vereinigen, usw.
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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon kaibee » Mo 23. Jan 2012, 19:06

Fluglochausrichtung ist Osten. Größe muss ich später mal nachmessen...

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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon kaibee » Mo 23. Jan 2012, 22:18

Das ist die mittlere Wabe aus der Topbox. Die kleine Wintertraube saß im unteren Teil der Zarge an der Vorderseite. Also eigentlich genauso wie es aus der Thermographie ersichtlich war...
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barrel_10.jpg

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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon kaibee » Mo 23. Jan 2012, 22:27

Ich dachte immer, dass die Wabenzellen mit der Spitze nach oben/unten zeigen und nicht nach links/rechts. Bei den anderen Waben verlaufen die Zellen meist diagonal. Hat das auch schon mal jemand beobachtet?

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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon zaunreiter » Di 24. Jan 2012, 01:16

Ja, das habe ich oft gesehen, es ist die Regel im Stabilbau. Nur bei Mittelwänden zeigen die Spitzen nach oben und unten.

Gruß
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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon zaunreiter » Di 24. Jan 2012, 01:19

Unten am Wabenrand sind angeblasene Weiselnäpfchen. Ansonsten schillern die verdeckelten Honigzellen so merkwürdig. Sieht aus, als ob die Bienen diese gar nicht angefaßt haben - wie sieht denn der Honig aus? Könnte es Melizitosehonig sein? (Haben wir hier nicht in Massen, deswegen keine Erfahrung damit.)

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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon kaibee » Di 24. Jan 2012, 09:23

Ist schon recht viel Waldtracht hier, aber im Frühjahr gibts auch viel Obstbaum, Raps, Springkraut und sonstiges... Zudem ist der Honig nicht sehr kristallin gewesen, was der Melizitosehonig ja sein soll. Dann Auspressen der Waben ging ohne Probleme. Farbe: leicht bräunlich.

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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon zaunreiter » Di 24. Jan 2012, 10:43

(Daß der Betonring unten immer etwas wärmer ist, könnte an der Sonneneinstrahlung tagsüber und Speicherung der Wärme liegen.)

Gruß
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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon kaibee » Di 24. Jan 2012, 11:36

Ich muss sagen, dass ich es natürlich traurig finde, dass meine Bienen den Winter nicht überlebt haben, aber ich bin nun nicht am Boden zerstört. Ich bin jemand, der anderen Imkern immer wieder sagt, dass sie mehr Dynamik in ihrer Bienenhaltung akzeptieren sollen. Ich hatte im Herbst nur drei Völker, weil ich halt noch ein Anfänger bin. Da gibt es mit dem Zulassen einer Dynamik natürlich auch Totalausfälle.

Aber da wahrscheinlich im Sommer ein Umzug innerhalb Deutschlands ansteht, wollte ich hinsichtlich der Anzahl an Völkern nicht expandieren. Ein Bekannter von mir, der die Bienenhaltung ähnlich betreibt wie ich, hat allerdings nur noch 6 von 22 Völkern. Den brauche ich nicht nach Schwärmen zu fragen ;)

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es am Honig liegt. Die Tracht hier ist sehr ausgeglichen, neben dem Raps blühen hier immer wieder andere Arten von Sträuchern und Bäumen, von denen ich garnicht weiß, was das genau ist und von denen ich auch nicht vermutet hätte, dass sie blühen... Raps ist die einzige Massentracht, danach und davor gibts große Vielfalt. Dass sich meine Bienen wahrscheinlich verausgabt hätten, wurde mir auch schon berichtet, aber ich habe einfach zu wenig Erfahrung, um solche Aussagen einschätzen zu können.

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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon kaibee » Do 23. Feb 2012, 20:42

Nun sind alle drei nicht über den Winter gekommen. :(
Dann darf ich im Frühjahr von vorne beginnen...

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Re: High-Tech Winterinspektion

Beitragvon zaunreiter » Do 23. Feb 2012, 23:09

Nimm' es Dir nicht zu Herzen. Die Bienen werden wiederkommen.

Bei mir im Verein haben etliche Totalverluste hingenommen, noch mehr haben mehr als 50 % ihrer Völker verloren. Das Gleiche in Belgien. Und wie der Deutsche Imkerbund verlauten läßt, sind die offiziellen Verluste bei 30-40 %. Das ist unwahrscheinlich hoch.

Ich weiß wie schwer das ist. Doch die Beuten werden sich wieder mit Leben füllen. Habe Vertrauen.

Gruß
Bernhard
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