Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Alle Arbeiten rund um die Einwinterung der Bienen im Warréstock. Einfüttern, vereinigen, usw.
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Rumpel
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » So 14. Sep 2014, 18:52

Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon garret » Di 16. Sep 2014, 10:45

zaunreiter hat geschrieben:welche Bienenstudie?

http://www.nature.com/srep/2014/140717/ ... 05726.html
Grüße, Ernst

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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon garret » Di 16. Sep 2014, 10:50

Rumpel hat geschrieben:....den hatte ich schon durch, und den .................auch

Sag bloß, den Paracelsus auch schon. :? 8-)
Grüße, Ernst

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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Di 16. Sep 2014, 12:23

Ja, den auch ist Pflicht wenn man einen HP- Schein braucht. :)
Gruss Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Fr 19. Sep 2014, 17:57

Spalten lösen invertieren, überall und nirgends. ;)
Der leicht saure Ph- wert liegt beim Honig am hohen Gehalt der Glutaminsäure die wiederum am Citratzyklus beteiligt ist.
Was woraus entsteht kann man erlernen. ;) Warum diese Sachen für Lebewesen wichtig sind auch.
Gruss Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Fr 19. Sep 2014, 22:28

Der olle Zucker, ist ein Disaccharid, also zweifach.
Nektar oder Honigseim dreifach.
Disaccharid kommt als Trehalose im (Blut) Hämolymphe der Biene vor, was ein Blutgefäßsystem überflüssig macht.
Da der Nektar aus Saccharose, Glucose und Fructose besteht wird der Saccharose-Anteil in Glucose und Fructose zerlegt oder aufgespalten. Enzym ist gleich fermentum.
Maltose also Malzzucker ist so auch ein Disaccharid aber weit unter der ollen Zuckerplörre, da es schon gegessen wurde, deshalb ist es ja so schön Tot, und es wird ja nix erschnüffelt.
Alles was so an Ideen rumschwirrt da ist die Zuckerplörre mit Tee vom alten Sklenar die beste.
Meint Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon garret » Sa 20. Sep 2014, 10:09

Rumpel hat geschrieben:Vom Birnensaft erhalten Bienen dicke Leiber......Johann M. Von Ehrenfels

Danke Dir für die Bekanntmachung mit Ehrenfels, hab ihn jetzt gelesen, ein großer Praktiker unter den vielen Theoretikern seiner Zeit.
Rumpel hat geschrieben:Maltose also Malzzucker....

Ehrenfels zu Malz:
malzsirup.jpg

Und in dem von Zaunreiter hier verlinkten Artikel (viewtopic.php?f=16&p=13633#p13631) findet sich folgendes:
"Seit 2000 ist die Schweiz mit einem bedeutenden Anstieg der Europäische Faulbrutfälle, insbesondere in der Deutschschweiz, konfrontiert. 2010 hat die Seuche mit
knapp 1000 neuen Fällen in der Schweiz ihren Gipfel erreicht, was die Zerstörung mehrerer Tausend Bienenkolonien zur Folge hatte. England und Norwegen haben,
wenn auch in weniger dramatischem Ausmass, mit einem ähnlichen Problem zu kämpfen. Der Auslöser der Krankheit und die Gründe für die geographische Einschränkung
sind jedoch nicht bekannt."

Grüße, Ernst

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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Sa 20. Sep 2014, 11:59

Alles klar, dem Alten Ehren und dem Neuen nicht verschlossen bleiben, ist die beste Mischung, und hin und wieder zwischen den Zeilen lesen. :D
Grüsse Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon edlBeefit » Sa 20. Sep 2014, 17:17

garret hat geschrieben: Der Auslöser der Krankheit und die Gründe für die geographische Einschränkung
sind jedoch nicht bekannt."


Ist aber für mich kein Rätsel, extreme Bienendichte, und das Bienenhaus, wo auf 30x60 cm zwei und mehr Völker stehen (Schweizerkasten)
Ich hab da mein Diplom gemacht 2 Jähriger Kurs
Gruss Kurt Edlinger

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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Sa 20. Sep 2014, 19:02

Na gut, aber zum Futtersirup, wenn der Stärkeanteil nicht raus ist, dann Halleluja. :lol:
Dazu benutzt man einen Jodtest, und wer da pfuschen tut hat dann Probleme.
Also nicht alles einfach mal so zusammen rühren, und denken Passt schon.
LG. Jörn
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