Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Alle Arbeiten rund um die Einwinterung der Bienen im Warréstock. Einfüttern, vereinigen, usw.
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Rumpel
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Mo 29. Sep 2014, 08:48

Zu seiner Erhaltung verbraucht das Volk, ausser für die Brut,verschwindend wenig Futter, viel dagegen im Winter zur Wärmeerzeugung . Futter ist somit Heizmaterial: Zuckerwasser ist Braunkohle, Honig aber Steinkohle.
Max Kuntzsch
Der Vergleich ist schön. :D
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Rumpel
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » So 29. Mär 2015, 10:06

Wenn man davon ausgeht, wie hoch ist der Anteil der so verordneten weltweiten Sirupfütterung?
Im ungünstigen Fall ist bei vorliegen von Asparagin und reduzierendem Zucker (z. B. Traubenzucker), und über enzymatische Hydrolyse die Bildung von Acrylamid gegeben.
Acrylamid greift direkt die DNA an, zum anderen wird es von Enzymen in Glycidamid umgesetzt. Glycidamid wird eine starke genotoxische Wirkung zugeschrieben. Acrylamid wie auch Glycidamid greifen zB. über die Nukleinbasen auf die DNA zu.
Ich glaube Ehrenfels fand das Zeug auch nicht toll.
Vielleicht braucht es keine Genbiene, sondern Leute vom Schlag eines Béchamp oder Louis Pasteur, um die drängenden Fragen und Folgen zu lösen.
Immer stolpert man über was, wonach man gar nicht gesucht hat.
LG. Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon zaunreiter » Mi 1. Apr 2015, 16:14

Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Rumpel
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Mi 1. Apr 2015, 17:04

Jo! Deshalb sind mir die Jungs wie Kuntzsch und andere .... so Sympathisch.
Soja sieht auch toll aus, Regenwald abhacken Soja mit Schweröl nach Europa schippern, daraus nicht schmeckende Nahrungsgüter herstellen.
Hatte am Wochenende schön Highland Cattle, und 25 kg Hundefutter sind auch noch raus gekommen. :D
LG. Jörn.
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Rumpel
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Sa 11. Apr 2015, 10:35

Inhaltsstoffe
(mg/100 g)

Kalium 2-3 mg Weißzucker- 47 mg Honig
Magnesium 0,2 mg Weißzucker- 1-6 mg Honig
Kalzium 0,6 mg Weißzucker- 5 mg Honig
Eisen 0,1 mg Weißzucker- 1,3 mg Honig
Phosphor 0,3 mg Weißzucker- 5-18 mg Honig
Ungefähre Mineralstoffgehalte so über den Daumen gepeilt.
Jeder Alchemist oder Biochemiker müsste vor lachen Purzelbäume schlagen.
Irgendwann fliegen de Modernen Bienen rückwärts aus dem Bienenhause. :lol:
LG. Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Soblu » Sa 11. Jul 2015, 14:01

Hallo

Ich habe nun alles durchgelesen, aber keine Antwort auf meine Frage erhalten. Darum stelle ich sie mal hier:

wie verfüttere ich nun den Honig an die Bienen? Verdünnt man den Honig mit Wasser und wenn ja wieviel? Oder kann ich den Honig ohne verdünnen einfach in den Fütterer geben?

Danke für die Antwort.
Gruss Manuela

Manfred

Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Manfred » Sa 11. Jul 2015, 20:48

Grüß Dich, Manuela

Ich verfüttere Honig prinzipiell unverdünnt.

LG Manfred


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