ApiLifeVar und Oxalsäure

Alles rund um die Varroabehandlung im Warré-Bienenstock.
sting
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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon sting » Mi 16. Nov 2016, 21:04

Glaub mir, ich habe Stunden damit verbracht. Weil die Linien und die Schriften dann aber immer wieder plötzlich woanders waren, hab ich´s irgendwann aufgegeben. Vielleicht versuch ich´s im Winter noch mal.

sting
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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon sting » Fr 16. Dez 2016, 14:56

IMG_6545.jpg

Den Schlauch habe ich in das Rauchloch des Smokers gesteckt und mit Ton innen und aussen fixiert und abgedichtet.
Gut 5cm hoch flammenfreie glühende Holzkohle in den Smoker. Darauf eine leere und bereits ausgebrannte Thunfischdose als Hitzepuffer. Eine zweite ebenfalls leere und ausgebrannte Thunfischdose mit der Oxalsäure auf die erste stellen, Deckel zu. Etwas Blasebalgen. Wenn der erste Dampf aus der Beute quillt, kann man auch weggehen, da der Kamineffekt ausreicht, den Dampf in die Kisten zu ziehen. Diesen Effekt habe ich noch verstärkt, in dem ich den Deckel der Beute etwas geöffnet habe. Dadurch zieht der Dampf regelrecht durch den Bienenpelz und bleibt nicht einfach nur zwischen den Rähmchen stehen. Nach ca 5 Minuten ist meist alles verdampft.
Dann kann man mit dem Smoker zur nächsten Kiste gehen und die inzwischen leere obere Dose durch eine neue, befüllte ersetzen.
Bei vielen Völkern kann man ab und zu etwas neue Kohle auf die Glut tun.


IMG_6571.jpg


Links oben Ausschnitt vor der Bedampfung. Rechts oben nach der Bedampfung bzw. während der letzten Bedampfungen am 8. Dezember (blau und orange) und am 10. Dezember (grün und gelb).


Volk Gelb. Drei Zargen Warré. Brutfrei.

Natürlicher täglicher Milbentotenfall in 10 Tagen vor der ersten Bedampfung am 3.November: 0,8 (also 8 Milben in zehn Tagen)

Vier Wochen nach der 2. Bedampfung am 10. November: 0,0

85 erwischte Milben vom 4. November bis 9.Dezember. Nochmalige Bedampfung am 10. Dezember: 1 Milbe am 16. Dezember (also heute)

Wirksamkeit: 98,8% nach zwei, 100% nach drei Bedampfungen.


Volk Grün. Zander 1,5. Fortwährendes kleines Brutnest.

Vorher: 1,0
Nachher: 0,0

79 erwischte Milben. Seit dritter Bedampfung am 10.Dezember: 6 Milben

Wirksamkeit: 92,4 % nach zwei Bedampfungen. 98,8% nach der dritten.


Volk Blau. Zwei Zargen Zander. Während der zwei Novemberbedampfungen brutfrei. Inzwischen wieder kleines Brutnest.

Vor dem 1. November: 4,1 Milben durchschnittlicher täglicher Fall.

Heute: 0,0

846 erwischte Milben.

Seit dritter Bedampfung am 8. Dezember: 0 Milben

Wirksamkeit: 100 % nach zwei Bedampfungen.


Volk Orange. Zwei Zargen Warré. Grosses Brutnest währen der vier Novemberbedampfungen. Jetzt kleineres Brutnest.

Vorher: 12,0

25 Tage nach der vierten Bedampfung am 19. November: 0,3

1303 erwischte Milben.

Seit 5. Bedampfung am 8.Dezember: 3 Milben.

Wirksamkeit bei 4 Bedampfungen: 99.7%, nach der fünften 100%.

Hainlaeufer
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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon Hainlaeufer » So 12. Mär 2017, 14:30

Gibt es hier denn noch Veteranen und Verfechter von ApiLifeVar?
Mich würde interessieren, ob man diesem Mittel noch treu geblieben ist?
Es gibt ja immer wieder Fälle, wo Imker dann doch wieder auf Ameisensäure wechseln. Wie sieht es mit den Imkern in diesem Forum aus?

Eine Bienensaison lang behandelte ich erfolgreich mit ALV. Allerdings ist ja ein Jahr als Erfahrungswert gleich Null und ich hatte vlt. sogar etwas Glück bei dieser Sache.

Warum ich nicht mit ALV weiter machte, weiß ich nicht mehr. Ich vermute mal, es lag am Preis.
Wäre schön wenn sich hier Leute dazu melden würden,

LG

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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon Deichkind » Fr 30. Aug 2019, 13:15

Um den Varromed-Faden nicht zu zerfasern, schließe ich hier an. Christine hatte Bedenken geäußert dass das Zeitfenster dafür vorbei sei. Das verstehe ich nicht. Habe jetzt Gebrauchsanweisung und den Ritter „Bienen gesund erhalten“ konsultiert. Ritter schreibt von „Tagestemperaturen“ über15 Grad, ist das das Problem?

Ameisensäure ist aber von den Bedingungen her genauso suboptimal, zumindest bei uns hier an der Küste ist die Luftfeuchtigkeit permanent zu hoch.
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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon Christine » Fr 30. Aug 2019, 17:40

Deichkind hat geschrieben:Christine hatte Bedenken geäußert dass das Zeitfenster dafür vorbei sei.


Sie spricht von Langzeit-Varroabehandlung mit Thymol.

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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon Deichkind » Fr 30. Aug 2019, 17:45

Jetzt bin ich erst recht verwirrt. Sind die Api Live Var Streifen keine Langzeitbehandlung?
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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon Christine » Fr 30. Aug 2019, 19:25

Der Thread heißt ApiLifeVar und Oxalsäure. Deshalb wollte ich ergänzen, worum es bei Deiner Anfrage geht.

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Re: ApiLifeVar und Oxalsäure

Beitragvon Deichkind » Mi 4. Sep 2019, 06:36

Wenn ich jetzt noch Apilive Var auflege, wie lange lasse ich das drin? Gebe ich den „finalen“ Futtersirup vorher oder nachher?
Gut versorgt sind sie aktuell, aber sie müssen noch bauen und werden während des ApiliveVars nichts abnehmen so wie ich gelesen habe.
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