Honigschleuder für Warréwaben

Alles rund um die Honigernte.
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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Do 17. Nov 2011, 13:41

Mal so ein Gedankenblitz:

Wie wäre es denn, die Waben in der Warrézarge zu belassen, dort in der Zarge zu entdeckeln und dann komplett zu schleudern - mit den Oberträger zur Außenseite gerichtet?

Müßte nur ein 15 Liter Sammelgefäß an der Zargenoberseite installiert werden. :geek:

Bernhard
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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Do 17. Nov 2011, 14:42

:D

Mir gefällt die Ellbogenschmalz-Schleuder.

Idee: Zarge mit 8 Honigwaben -> Waben auf eine Leerzarge mit festem Boden schnallen (Kistenspannverschluß) -> die Leerzarge dient als Sammelgefäß -> Honigwaben entdeckeln (wird kniffelig zwischen den Waben aber mit geeignetem Gerät und Willen...) -> Noch ein Deckel drauf gegen Auslaufen beim Umkippen -> Anschnallen mit einem Seil von 1,20 Meter Länge und mit 30 Umdrehungen pro Minute eine Minute lang im Kreis schleudern.

http://www.calctool.org/CALC/phys/newtonian/centrifugal

Allerdings nicht vertikal wie im Video, sondern horizontal um einen herum. Das geht weniger auf die Arme und Du kannst deinen Körper als Gegengewicht nehmen. Wie beim Hammerwerfen. (Nur ohne Loslassen. :lol: )

:idea:

Gruß
Bernhard
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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Do 17. Nov 2011, 15:58

Ich habe meinen kleinen Bruder auch immer im Kreis gedreht, an den Füßen und Händen festhaltend - wie ein Kinderkarussell. Und der war schwerer. Als so anstrengend kann ich mir das gar nicht vorstellen, auf der horizontalen Ebene gedreht.

Gruß
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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Do 17. Nov 2011, 16:48

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PS: Einen guten Stamperl habe ich auch noch im Angebot. Ein Haselnußschnaps aus Österreich. :lol:

Das Dingen wird 'ne "Revolution". :lol:

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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Do 17. Nov 2011, 17:05

Ich werde mich beim Test wahrscheinlich vor lauter Lachen nicht halten können. :lol:

Aber gut! Wenn es funktioniert, dann eben zu zweit arbeiten. Der Eine schleudert, der Andere macht Pause. (Und beruhigt sich mit einem Stamperl.) So oder so - am Ende des Tages wird sich alles drehen. Entweder wegen "des Revoluzzers" oder wegen der Stamperl. ;)

Und Helme auf, auf der Baustelle.

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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Fr 18. Nov 2011, 11:55

Aha - die Holzschleuder gibt es auch in Edelstahl bereits zu kaufen. Sie wird "Radschleuder" genannt. Siehe:

http://www.bienensturm.de/pic/shop/b-27.jpg

http://www.bienensturm.de/eigenproduktion.php

Kostet aber auch einiges, insbesondere weil die Radschleuder mit einem Motor ausgestattet sind und 21 Rähmchen auf einmal schleudern!

Ich frage mal an, ob die auch in kleinerer Ausführung produziert werden kann.

Bernhard
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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Fr 18. Nov 2011, 15:28

Das isses!

http://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=menu&content=treffer&action=pdf&docid=DE000020214128U1&Cl=4&Bi=1&Ab=1&De=2&Dr=5&Pts=&Pa=&We=&Sr=&Eam=&Cor=&Aa=&so=asc&sf=vn&firstdoc=41&NrFaxPages=6&pdfpage=5

Einfach zwei Honigzargen zusammenklemmen, Aufsatz aufschrauben und losschleudern. Die angeschraubte Achse (siehe Bild in der Patentschrift) wird einfach in die Aussparungen der beiden Deckelhälften der Holzschleuder eingelegt.

Gruß
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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Fr 18. Nov 2011, 15:59

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Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon kaibee » Fr 18. Nov 2011, 16:04

Ich glaube ja nicht, dass die Waben in der Zarge stabil genug gelagert sind! Die werden sich doch zu einer Seite lehnen!
Zum richtigen Schleudern würde ich lieber einzelne Waben mit Oberträgern in eine recht eng bemessene Drahttasche legen und in eine handelsübliche Zentrifuge geben.


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