Honigschleuder für Warréwaben

Alles rund um die Honigernte.
Benutzeravatar
Rumpel
Beiträge: 2396
Registriert: So 10. Feb 2013, 15:08
Wohnort: 707 m ü. NN

Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon Rumpel » Mi 9. Jul 2014, 11:53

Da ist er der Clip es gibt verschiedene.
Wenn der Rahmen da raus hopst denn ist er hin.
Muss nicht aber kann.
ein oben und untenliegendes Gitter wäre da hilfreich.

World Extractor ginge da besser.
Gruss Jörn
Dateianhänge
div_1_001.jpg
div_1_001.jpg (48.67 KiB) 3384 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Rumpel am Mi 9. Jul 2014, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

Benutzeravatar
zaunreiter
Administrator
Beiträge: 4648
Registriert: Do 5. Aug 2010, 19:14
Wohnort: Niederrhein
Kontaktdaten:

Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Mi 9. Jul 2014, 12:06

Die Rähmchen werden in meiner Radschleuder von der Imkerzentrale am Oberträger fixiert. Das leiert nicht so schnell aus. Der Auffangraum unten/der Pufferspeicher ist auch bei mir kleiner als bei herkömmlichen Schleudern. Da passen so circa 30 Liter rein, bevor das Rad die Oberfläche berührt. Das stört mich aber nicht im geringsten. Ich lasse einfach kontinuierlich abfließen. Für ein kurzes Ausgießen des Auffangbehälters reicht es vollkommen.

Folgender Aufbau hat sich sehr bewährt, auch bei größeren Mengen:

0. Schleuder >>
1. Auffangkanne/Hobbock mit einfachem Grobsieb (unterer Teil des üblichen Doppelsiebes) >>
2. Abfüllkanne 50 kg; im Innern ein konischer Feinfiltersieb >>
3. Hobbock 40 kg

Der ausgeschleuderte Honig fließt durch das Grobsieb (unterer Teil des Doppelsiebes), das auf der Auffangkanne steht und wird somit grob vorgereinigt.

Bild

Wenn die Auffangkanne voll wird - gerade so voll, daß man sie noch bequem anheben kann -, schließe ich den Quetschhahn der Schleuder. Das Grobsieb stelle ich zum Abtropfen in den Entdecklungstisch. Dort kann ich auch das Grobsieb mit einer Schöpfkelle reinigen.

Den Honig kippe ich in die Abfüllkanne. Darin steht ein konisch geformter Feinfiltersieb.

Bild

Die Kanne sollte möglichst ständig einen hohen Honigpegel haben. Auf diese Weise setzt sich das Sieb nicht zu, da die Wachsteilchen oben aufschwimmen und so können sie sich nicht im Sieb verfangen. (Erst ganz zum Schluß, wenn alles ausgeschleudert ist und sich die Abfüllkanne leert.) Dazu öffne ich unten an der Abfüllkanne den Quetschhahn, lasse den Honig in den Lagerhobbock laufen, gleichzeitig kippe ich oben nach. Der Pegel in der Abfüllkanne bleibt gleich. Wenn ich die Auffangkanne fertig ausgekippt habe, schließe ich den Quetschhahn der Abfüllkanne.

Der Hobbock wird verschlossen und weggestellt. Die Hobbocks sollten nicht übereinander gestellt werden, da sich sonst der Deckel des unteren Hobbocks durch das Gewicht leicht öffnet und dadurch der Deckel durchgebogen und leicht geöffnet wird. Genug, um Luft und damit Luftfeuchte zu ziehen! Die Hobbocks lassen sich stapeln, wenn man ein Brett auflegt und erst darauf die nächste Reihe stellt.

Falls der Lagerraum nicht trocken genug ist (Luftfeuchte!) oder Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, gibt es ein Problem. Temperaturschwankungen erzeugt stets Kondensation innerhalb des Hobbocks, da die über dem Honig stehende Luft Feuchtigkeit enthält. Die kondensiert an der kühlen Außenwand und dem Deckel des Hobbocks und läuft oder tropft dann runter auf den Honig. Das passiert auch in großen Edelstahltanks, wenn die Lufttemperatur außerhalb unter der Temperatur im Inneren fällt. Wer Honig an unsicheren Orten lagern muß, dem bleibt fast nur übrig, einen Plastikbeutel in den Hobbock zu stellen und darin abzufüllen. Am besten vakuumiert. Deckel drauf und fertig.

Honig lagert am besten in großen Gebinden, da bleiben Geschmack und Konsistenz am besten erhalten. (Luft- und Lichteinfluß verringern sich.)
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

Dietmar
Beiträge: 9
Registriert: Do 10. Apr 2014, 12:50

Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon Dietmar » Mi 8. Jun 2016, 00:27

Kennt von Euch jemand die Tangentialschleudern von CFM?
http://shop.carl-fritz.de/index.php?cPath=2_3
Der Schleuderkorb ist aus Lochblech. Könnte da die Notwendigkeit von Wabenkäfigen entfallen?

Dietmar

Benutzeravatar
zaunreiter
Administrator
Beiträge: 4648
Registriert: Do 5. Aug 2010, 19:14
Wohnort: Niederrhein
Kontaktdaten:

Re: Honigschleuder für Warréwaben

Beitragvon zaunreiter » Di 2. Mai 2017, 18:00

Ich verkaufe meine Radschleuder für 16 Waben im Warrémaß.

Bild

Hergestellt von der "Imkerzentrale Görlitz", Deutschland.
Bild

Eine vergleichsweise kleine Standfläche von 50 x 100 cm
Bild

Stufenlos regelbarer Motor.
Bild

Die Schleuder fasst 16 Warré-Rähmchen auf einmal. Also zwei Honigräume.
Bild

Zum Befüllen geöffnet.
Bild

Mit einem Bügel werden die Rähmchen in Position gehalten.
Bild

Bild

Bild

Das Lager befindet sich außerhalb des Radschleuderkorbes.
Bild

Wenn der Deckel geschlossen ist, kann der Honig damit nicht in Kontakt kommen. Das verhindert auch zwei seitliche Trennscheiben, die das innenliegende Rad bilden.
Bild

Bild

Bild

Bild

Der Neupreis lag bei 2.482 €.

Ich verkaufe die Schleuder für 1.300 €.

Angebote gern per privater Nachricht hier im Forum oder per E-Mail.

Viele Grüße

Bernhard
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.


Zurück zu „Warré-Honigernte“