Honigernte - Filterprinzip

Alles rund um die Honigernte.
immenfreund_20
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Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon immenfreund_20 » Mi 6. Jul 2011, 17:28

Hallo,

Hat einer von euch schon Erfahrung mit der Honigernte, bei der man die Waden einfach in einem Eimer stampft und danach diese Masse in ein Sieb gibt, sodass der Honig innerhalb von ein paar Tagen von dem Wachs getrennt ist.
(Quelle: http://www.bienenkiste.de/doku/honigern ... index.html )

Ich finde diese Methode einfach und auch preiswert, da man nur ein paar Honigeimer, einen Stampfer und Sieb benötigt.

Bin über eure Meinungen erfeut.

Grüße, Lasse

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Distelbauer
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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon Distelbauer » Mi 6. Jul 2011, 19:00

Hi Lasse,

mit der Wadenstampfmethode hab ich zwar keine Erfahrung :lol: , aber ich weiß, was du meinst.Also ich mag diese Methode sehr gern, da ich noch eine alte Eisen,Alu oder was auch immer Schleuder habe und der Honig darin generell eine dunkle Farbe kriegt :geek: .Von der Konsistenz hab ich zwar noch zu wenig Vergleich, aber der Tropfhonig ist wesentlich zäher als mein Geschleuderter was mir persönlich gut gefällt. Ausserdem hatte ich noch Reservehonigfutterwaben vom letzten Jahr, die natürlich nicht mehr geschleudert werden konnten auch mit der Eimermethode und etwas Wärme noch nutzen können. So wie es momentan aussieht wird das meine Lieblingsmethode, da wenig Arbeitsaufwand, sauberer Honig und ausserdem ist die Wabenerneuerung ja auch gut.

LG Geeorg

immenfreund_20
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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon immenfreund_20 » Mi 6. Jul 2011, 20:24

Alles klar Georg danke für deine Erfahrungen.

Grüße, Lasse

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zaunreiter
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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon zaunreiter » Mi 6. Jul 2011, 22:19

Ich habe die Seihmethode in der ersten Zeit auch angewandt - ich halte es aber für suboptimal. Denn es braucht schon seine zwei-drei Tage, bis der Honig abtropft - und es sind danach noch große Mengen Honig im Wachs. Außerdem können in zwei Tagen auch schon mal Ameisen den Topf entdecken...

Für ganz kleine Mengen empfehle ich die "Handquetsche", also einfach mit den bloßen Händen die Waben zerdrücken und durch ein Edelstahl-Küchensieb tropfen lassen.

Besonders bewährt hat sich eine Honigpresse. Entweder eine Obstpresse oder eine selbstgebaute Presse. Uwe hat hier im Forum ja eine Presse für den Selbstbau vorgestellt.

Ich würde also eher eine Presse bauen, als eine Abtropfkonstruktion. Das ist den Aufwand nicht wert.

Viele Grüße
Bernhard
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immenfreund_20
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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon immenfreund_20 » Do 7. Jul 2011, 08:23

Danke Bernhard,

Ich werde mir dann auch eine Presse selber bauen. Meintest du die ANleitung von Finvara oder wie finde ich die Anleitung von Uwe?

Vielen Dank, Lasse

Hat sich erledigt habe gesehen, dass das sein username ist!

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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon BeeWild » So 5. Aug 2012, 13:45

Bei meinen Mengen lass ich momentan auch noch abtropfen,

Stimmt, dass da eine Menge Honig in den Waben hängen bleibt, aber ich werf das in nen Topf mit warmem Wasser.
Der Honig löst sich und das Honigwasser nehm ich zum einfüttern her anstatt normalem Wasser mit der Zuckerlösung.
Somit ist das auch nicht verloren.

MfG
BeeWild

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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon zaunreiter » So 5. Aug 2012, 15:48

Dann solltest Du aber regelmäßig deine Völker auf Faulbrut untersuchen lassen. Denn über Völker hinweg verfütterter Honig bringt das Risiko mit sich, Faulbrut zu verbreiten. Sicher ist sicher.

Bernhard
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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon chook-in-eire » So 5. Aug 2012, 16:33

Wir sind noch weit von einer Honigernte entfernt, aber diese Methode habe ich mir markiert:
http://www.biobees.com/forum/viewtopic. ... highlight=

I like simple. :mrgreen:

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Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon zaunreiter » So 5. Aug 2012, 20:56

Wenn Du Fleisch (Waben) oder Blut (Honig) transplantierst, dann kann der Organismus das akzeptieren oder nicht. Sporentausch bleibt Sporentausch. Künstlich hochpuschen will ich das Thema nicht. Ich füttere ja selbst Honig, versuche aber wo es geht mit Eigenblut zu arbeiten.

Jedenfalls ist ein wenig Achtsamkeit und Hygiene nicht verkehrt.

Gruß
Bernhard
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Manfred

Re: Honigernte - Filterprinzip

Beitragvon Manfred » Mi 5. Sep 2012, 14:40

Grüß Euch,

Für kleine Mengen Honigwaben oder zur Gewinnung kleinerer Mengen Wachs ist meiner Meinung und Erfahrung das da:

https://encrypted-tbn3.google.com/image ... uW_jRUt1sj
https://encrypted-tbn2.google.com/image ... jzuM6vN9Fw

recht brauchbares Werkzeug.

Feuchter Trester und wässrige Honiglösungen begünstigen Hefen und Schimmel.
Die ausgepreßten Waben kann ich auch vom Volk trocken schlecken lassen, wenn ich das Wachs bis zur weiteren Verarbeitung aufbewahren will.

Herzliche Grüße Manfred


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