Honigernte erst zur Kirschblüte

Alles rund um die Honigernte.
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Rumpel
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Re: Honigernte erst zur Kirschblüte

Beitragvon Rumpel » Mi 1. Okt 2014, 00:08

Man Bernhard, das war doch lange überhaupt (Imkern) da wird doch nichts schlecht oder verdirbt.
Das kann man doch nicht so einfach sagen, und widerspricht sich doch Total.
Wenn ich alle meine und deine Überlegungen zusammenfasse, dann habe ich den Eindruck das ich mehr am Limit bin. :?
Ich habe zwei Völker (Schnarchnasen) belassen, ausser eines mit Brutunterbrechung.
Die könnte ich im April was abernten, es wären dann sicher nur 3 - 5 Kg. nur den Bienen geht es dann nicht schlechter oder?
Egal welcher Wärmetheologie man glauben möchte vergammeln kann da nichts .
Sonst hätten sich über Jahrhunderte Bienen und Menschen den Magen verdorben. Wenn ich jetzt sehe wie meine Wildfänge loslegen und die von mir gekauften, dann muss ich sagen, das Geld für die Völker hätte ich mit dir versaufen sollen. ;)
Die werden nicht soviel einbringen, aber trotz ihrer ( Kleinheit) brauchen die nix, kein Räubergitter nix.
Was ist denn Imkern , mit der Biene in meiner Region oder was woanders auch funktioniert?
Ich denke das was ich sehe nach meiner bisher kurzen Imkerlaufbahn reicht mir.
Es ist nichts anderes wie bei allen anderen, von Hoppel bis Wauzi oder Hottehüh, M E H R!
Trotz allem Honig der in Wachs versiegelt ist, der muss nicht im Glas sein.
LG. Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Re: Honigernte erst zur Kirschblüte

Beitragvon zaunreiter » Mi 1. Okt 2014, 07:09

Wie ich schon sagte: macht mal. Ich habe solche Experimente hinter mir und will niemanden seine eigenen Erfahrungen nehmen. Du hast ein waches Auge für Tiere und für Bienen und wirst es bemerken. Und das mit der Honigsensorik kommt dann auch schon noch. ;)
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Honigernte erst zur Kirschblüte

Beitragvon zaunreiter » Mi 1. Okt 2014, 07:19

Rumpel hat geschrieben:Trotz allem Honig der in Wachs versiegelt ist, ...


Der Honig ist nicht in Wachs versiegelt, auch wenn es so aussieht. Wenn Du Waben an einen kühlen und feuchten Ort stellst, fangen sie entweder an zu schimmeln, oder sie ziehen Wasser und die Waben laufen sogar aus. Wenn ein Volk im Winter stirbt, läuft unten der Honig auf dem Bodenbrett zusammen.

Außerdem trocknet Honig in den verschlossenen gedeckelten Waben nach, wenn man die Waben in einem temperierten Raum setzt, dem die Feuchtigkeit entzogen wird. Alles Anzeichen dafür, daß es sich nicht um eine echte Versiegelung handelt.

Und ein Glas ist der letzte Ort, wo Honig sicher ist. Das ist eher für den kurzfristigen Verbrauch gedacht. Honig in Gläsern zieht immer Wasser und wird Licht ausgesetzt. Die Qualität nimmt merklich ab. Die beste Lagerung erfolgt in luft- und lichtdichten Großgebinden, die keinen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein dürfen. (Kondensation.) Am besten im Vakuum.
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Ich summe, also bien ich.

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Re: Honigernte erst zur Kirschblüte

Beitragvon Rumpel » Mi 1. Okt 2014, 08:21

Außerdem trocknet Honig in den verschlossenen gedeckelten Waben nach, wenn man die Waben in einem temperierten Raum setzt, dem die Feuchtigkeit entzogen wird. Alles Anzeichen dafür, daß es sich nicht um eine echte Versiegelung handelt.

Ja genau, und deshalb muss im Bienenhause alles Optimal sein, um so Imkern zu wollen.
Janscha und Schirach beide hatten diese Möglichkeit auch beschrieben. Andere muss ich erst mal nachschauen.
Ich habe meinen auch nur das Futter belassen weil es in den Kisten eher Schädlich gewesen wäre. (dieses Jahr)
Sonst bin ich schon bei dir, in deinen Argumenten!
Na ja, Glas war ja nur Ironisch gemeint. :)
Honig ist ein lebendiges Produkt was mit seinen Erzeugern in Einklang leben sollte.
LG.Jörn
( Klotzbeute nach fünf Jahren)
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